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Fischer üben Kritik: zu wenig Wasser in Großer Aue – „Pauschale Nutzungs- und Angelverbote nicht zeitgemäß“

„In Trockenperioden sterben Fische“

Rahden

Der Rahdener Verein ist mit dem Zustand des Fließgewässers sehr unzufrieden.

Oft kontrovers diskutiert: Wie groß ist der wirkliche Nutzen des Renaturierungskonzepts an der Großen Aue? Foto: Matthias Ahlke

Wilhelm Barthel, Vorsitzender des Fischereivereins der Stadt Rahden und Umgebung, kritisiert mit Blick auf die EU-Wasserrahmenrichtlinie die aus seiner Sicht nicht gelungene Umsetzung an der „Gewässerlandschaft Große Aue“. Zudem befürchtet Barthel aktuell Einschränkungen und eine weitere Verschlechterung in diesem Naturschutzgebiet. Dort würden nach wie vor eine Gewässerverbesserung sowie die Wiederherstellung der dringend notwendigen Durchgängigkeit für Wanderfische nicht erreicht. „Dabei muss es doch Ziel sein, dass Fauna und Flora für die Nachwelt erhalten bleiben“, betont Barthel.

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