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Paderborner Dommusik, Werbegemeinschaft und Citymanagement präsentieren die Lange Nacht der Kirchen

Innenstadt wird zur Musikmeile

Paderborn

Die Lange Nacht der Kirchen findet in Paderborn nicht zum ersten Mal statt, sondern gehört schon seit einigen Jahren zu den kulturellen Höhepunkten des Spätsommers. Zum ersten Mal jedoch präsentieren Werbegemeinschaft und Citymanagement Paderborn diese Veranstaltung gemeinsam mit der Paderborner Dommusik.

Präsentieren gemeinsam das Programm der Langen Nacht der Kirchen (von links): Heiko Appelbaum (Citymanagement Paderborn), Sebastian Freitag und Thomas Berning (Paderborner Dommusik), Uwe Seibel (Werbegemeinschaft Paderborn). Foto:

Die Lange Nacht der Kirchen wurde aufgenommen in das Programm des IMAD-Zwischenstopps, mit dem die Vorfreude auf die ins nächste Jahr verlegte große Premiere der Internationalen Musiktage am Dom Paderborn unterstrichen wird.

Am kommenden Samstag, 18. September, verwandelt sich die Innenstadt in eine Musikmeile, bei der Kirchenkonzerte die Nacht musikalisch erhellen.

Zum Auftakt spielen um 19 Uhr die Dombläser vom Aufgang zur Franziskanerkirche in der Westernstraße. Von dort aus kann das Publikum sich einen individuellen Konzertabend zusammenstellen. In zwei sich wiederholenden Blöcken (jeweils um 19.45 Uhr und 20.30 Uhr) erlebt man Organist Sebastian Freitag in der Herz-Jesu-Kirche (nahe Westerntor) unter anderem mit der berühmten Toccata aus der 5. Orgelsinfonie von Charles-Marie Widor und den Kammerchor des Paderborner Domchores in der Gaukirche (am Marktplatz).

Durchgehend findet in der Marktkirche am Kamp das Format „Nightfever“ statt, mit dem junge Gläubige bei Kerzenschein und Musik zum gemeinsamen Gebet einladen. Den Rahmen des musikalischen Spaziergangs schließen wieder die Dombläser gegen 21 Uhr auf dem Domplatz mit einem kurzweiligen Intermezzo, bei dem unter anderem Werke von Astor Piazolla, Leroy Anderson und Stephen Sondheim zu hören sein werden.

Den Abschluss findet die Lange Nacht der Kirchen in diesem Jahr dann im Hohen Dom mit einem Konzert des jungen Vokalensembles Sjaella. Ihr Name bedeutet in mehreren skandinavischen Sprachen „Seele“ und diese berührt der Gesang der jungen Frauen aus Leipzig zutiefst. „Um sich nicht auf der Suche nach dem besten Platz im abendlichen Dom hetzen zu müssen und ganz im Gegenteil diese musikalische Nacht in Ruhe genießen zu können, gibt es für das Konzert von Sjaella Karten im Vorverkauf gegen eine geringe Eintrittsgebühr“, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisatoren. Alle weiteren Programmpunkte der Langen Nacht der Kirchen seien kostenlos und ohne vorherige Anmeldung zu erleben.

Der Dank der Organisatoren geht an alle, die das Projekt so vielfältig unterstützen und möglich machen, insbesondere an das Kultursekretariat NRW und die Bad Driburger Naturparkquellen.

Weitere Informationen zum Programm, den aktuellen Schutzmaßnahmen und zum Vorverkauf für das Sjaella-Konzert sind online zu finden unter www.imad-festival.de.

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