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Stadtverwaltung Werther reagiert mit mehreren Maßnahmen auf ansteigende Corona-Infektionszahlen

Ins Rathaus nur noch mit Termin

Werther

Ins Rathaus nur noch mit Termin, weniger politische Sitzungen und äußerste Vorsicht mit der Aufteilung der Teams in kritischer Infrastruktur: Mit einer Reihe an Maßnahmen will die Stadtverwaltung Werther das Risiko einer Corona-Infektion senken.

Wenn möglich, sollten Angelegenheiten im Rathaus per E-Mail oder Telefon geregelt werden. Foto: Margit Brand

Denn die Corona-Zahlen im Kreis Gütersloh und eben auch in Werther sind seit Anfang dieses Jahres enorm ansteigend. „Da größere Versammlungen reduziert werden sollten und zum Schutz der politischen Vertreter und der städtischen Beschäftigten, hat sich der Ältestenrat darauf verständigt, die Ausschusssitzungen auf das absolut Notwendige zu beschränken“, erklärt Guido Neugebauer, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Damit entfallen im Januar und Februar die Sitzungen des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Digitales, des Ausschusses für Kultur, Soziales, Generationen, Schule und Sport und auch die Ratssitzung.

Sitzungen abgesagt

Weitere Maßnahmen: „Die Beschäftigten des Wasserwerkes und des Abwasserwerkes arbeiten, soweit es möglich ist, in getrennten Teams, die sich im Tagesablauf nicht begegnen, so dass die kritische Infrastruktur gesichert wird“, so Neugebauer weiter. „Darüber hinaus wurden weitere Vorkehrungen getroffen, auch in anderen Bereichen der städtischen Infrastruktur, wie dem Bauhof.“

Für Besucher der Stadtverwaltung wichtig zu wissen: Das Rathaus wird ab Donnerstag, 20. Januar, nur noch mit vorheriger Terminabsprache zu betreten sein. „Dies ist unter anderem notwendig, weil es in den Wartebereichen sonst zu Situationen mit Ansteckungspotenzial kommt, da immer wieder zu viele Wartende gleichzeitig dort sind“, erklärt Guido Neugebauer. Das bedeutet, dass Angelegenheiten, die telefonisch oder per E-Mail erledigt werden können, auf diesem Wege geklärt werden sollten. Denn auch im Internet können beispielsweise Sperrmüllkarten oder Führungszeugnisse beantragt werden.

Nur mit 3G und Maske

„Wenn aufgrund dringender Angelegenheiten dennoch persönlich vorgesprochen werden muss, bitten wir darum, einen Termin mit der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter zu vereinbaren. Dann gilt jedoch für die Besucherinnen und Besucher des Rathauses weiterhin die 3G-Pflicht. Außerdem ist verpflichtend eine FFP2-Maske zu tragen“, betont Neugebauer. Der jeweilige Nachweis ist am Eingang an der Information vorzulegen. Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Ansprechpartner findet man auf der Homepage der Stadt: www.stadt-werther.de.

Die Telefonzentrale der Stadtverwaltung ist unter der Nummer 05203/705-0 während der Öffnungszeiten wie gewohnt zu erreichen, die zentrale E-Mail-Adresse lautet info@stadt-werther.de. Der Einwohnerservice ist unter Telefon 05203/705-44 oder -45 erreichbar sowie per E-Mail: einwohnerservice-werther@gt-net.de.

Bücherei bleibt offen

Weiterhin für Besucher wie gewohnt geöffnet bleibt dagegen die Stadtbibliothek: Da hier aufgrund der Raumsituation Abstände besser eingehalten werden können, kann die Bibliothek im Haus Werther derzeit weiterhin offengehalten werden. Hier gilt der 2G-Nachweis, dazu die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Die Stadtverwaltung appelliert: „Die Virusvariante Omikron ist hochansteckend. Gemeinsam werden wir auch diese Herausforderung meistern und dann hoffentlich endlich wieder zu unserem normalen Leben zurückkehren können. Bitte handeln Sie daher in nächster Zeit in allen Lebensbereichen besonnen und vorsichtig!“

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