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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Mittwoch, 6. Oktober

Inzidenz in Altenbeken liegt bei 0

Paderborn

Abermals gibt der Kreis Paderborn weniger Neuinfektionen bekannt als vor einer Woche. Die Inzidenz ist erneut etwas gesunken, in Altenbeken liegt sie gar bei 0. Angaben zur Impfquote kann die Kreisverwaltung nicht mehr machen.

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Eine Impfung mit dem mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer. Foto: Sven Hoppe/dpa

Für den Zeitraum von Dienstag bis Mittwoch (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Mittwochnachmittag 19 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben, in der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 25. Da den Angaben zufolge 41 weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit 269 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Vortag waren es 292.

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 117, Delbrück 32, Salzkotten 39, Hövelhof 20, Bad Lippspringe 18, Bad Wünnenberg 14, Borchen 9, Altenbeken 7, Lichtenau 7, Büren 6.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist wieder etwas gestiegen – von 1110 auf nun 1159.

28Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 9 von ihnen intensivmedizinisch. Am Vortag waren es 9 von 29.

6. Oktober 2021: In Büren wurde die Zahl der bestätigten Fälle um eins nach unten korrigiert: Der positive PoC-Antigen-Schnelltest wurrde nicht durch eine PCR-Diagnostik bestätigt. Die Tabelle weist gegenüber dem Vortag aufgrund der Korrektur eine Differenz von 18 gegenüber dem Vortag aus. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Mittwochmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 33,1 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 102 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Beim LZG sind am Dienstag 19 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 16 auf den Tag selbst (2 Nachmeldungen; siehe unten: Melde- und Übermittlungsverzug). Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 34,7, am Mittwoch vor einer Woche bei 41,2 und vor einem Monat bei 102,8. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. 162 Todesfälle sind in Verbindung mit einer Infektion seit Pandemiebeginn im Kreis Paderborn zu beklagen. Der letzte Fall wurde am 25. September gemeldet.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 6. Oktober bei 51,2 (Vortag: 51,5) und in Deutschland bei 62,3 (63,6). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 59,8 (53,5) – Hochsauerlandkreis 39,8 (34,7) – Höxter 34,4 (37,9) – Lippe 143 (125,9) – Soest 41,9 (40,2).

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: 6. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 0 – Bad Lippspringe 36,6 – Bad Wünnenberg 73,7 – Borchen 7,4 – Büren 4,7 – Delbrück 46,8 – Hövelhof 37 – Lichtenau 9,5 – Paderborn 22,4 – Salzkotten 56.

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 6.10., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 12,8

5 bis 9 Jahre: 100,1

10 bis 14 Jahre: 6,8

15 bis 19 Jahre: 49,5

20 bis 24 Jahre: 47,7

25 bis 29 Jahre: 46,3

30 bis 34 Jahre: 46,2

35 bis 39 Jahre: 35,5

40 bis 44 Jahre: 54,8

45 bis 49 Jahre: 38,1

50 bis 54 Jahre: 30,4

55 bis 59 Jahre: 20,8

60 bis 64 Jahre: 23,5

65 bis 69 Jahre: 5,8

70 bis 74 Jahre: 15,9

75 bis 79 Jahre: 0

80 bis 84 Jahre: 19,2

85 bis 89 Jahre: 0

über 90 Jahre: 0

Impfen und Impfzahlen

Im Kreis Paderborn sind 206.746 Menschen, das sind 67,05 Prozent der Bevölkerung, vollständig geimpft (1. Oktober). Der Kreis Paderborn hat bislang die Daten aus den Impfberichten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) auf seinen Internetseiten in aufbereiteter Form auf einem Dashboard veröffentlicht. Dazu schreibt die Kreisverwaltung nun: „Da die KV diese Berichte nicht mehr erstellt, ist eine Aktualisierung nicht mehr möglich. Das Dashboard muss daher abgeschaltet werden.“

Die Universität Paderborn bietet am Donnerstag, 14. Oktober von 10.30 Uhr bis 16 Uhr eine mobile Impfaktion im Gebäude I, Ebene 1, an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Idee dahinter: Studentinnen und Studenten von außerhalb haben wahrscheinlich keinen Hausarzt vor Ort. Impfen lassen kann sich aber auch jeder: https://www.uni-paderborn.de/veranstaltung/impfangebot-auf-dem-campus-1-1.

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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