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51 neue Corona-Infektionen und ein weiterer Todesfall im Kreis Herford registriert

Inzidenz steigt über 100

Kreis Herford

Seit Donnerstag sind im Kreis Herford 51 neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Außerdem ist im Zusammenhang mit der Pandemie ein weiterer Todesfall zu beklagen.

Die Zahl der positiv auf Corona Getesteten ist im Kreis Herford zuletzt wieder stark gestiegen. Foto: Kreis Herford

Das geht aus Zahlen hervor, die das Landeszentrum Gesundheit NRW auf seinem Online-Dashboard veröffentlicht hat. Demzufolge haben sich bislang kreisweit 11.714 Menschen mit dem Corona-Virus und seinen Mutationen angesteckt. Davon gelten 11.160 als genesen. Laut Mitteilung der Kreisverwaltung sind aktuell 369 Personen infiziert. Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (73), Herford (135), Hiddenhausen (14), Löhne (72), Rödinghausen (6), Kirchlengern (36), Spenge (6), Enger (10) und Vlotho (17).

Nach Auskunft des Kreises Herford ist ein 78-jähriger Mann aus Spenge verstorben. Der Mann war geimpft. Mit diesem Todesfall liegt die Zahl der an und mit Corona Verstorbenen kreisweit nun bei 185, wobei 163 Menschen an Corona und 22 mit Corona gestorben sind.

Die Inzidenz ist um 13,6 Punkte gegenüber dem Vortag gestiegen und liegt jetzt bei 100,2. Das ist der zweithöchste Wert in Ostwestfalen-Lippe nach Bielefeld: 130,5 (+26,6) und vor dem Kreis Gütersloh: 97,6 (+12,6). Die landesweite Durchschnitts-Inzidenz beträgt 83,4 (+11,8).

38 positive Fälle bei Kindern und Jugendlichen

Wie die Kreisverwaltung außerdem mitteilt, sind am Donnerstag und Freitag beim Kreis-Gesundheitsamt 38 positive PCR-Testungen von 6- bis 17-Jährigen gemeldet worden. Von den positiven Testungen sind mehrere Schulen im Kreisgebiet betroffen. Es handelt sich dabei vermehrt um Grundschulen, aber auch um Förder- und weiterführende Schulen sind betroffen. Derzeit sei kein Schwerpunkt an einer bestimmten Schule erkennbar, so die Kreisverwaltung weiter.

Derzeit werden 9 Patientinnen und Patienten wegen Covid-19 stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt. Zwei Patientinnen und Patienten werden intensivmedizinisch betreut, eine Person muss zusätzlich beatmet werden.

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