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Mehr als 2000 Corona-Neuinfektionen innerhalb der vergangenen Woche im Kreis Herford

Inzidenz verharrt mit 735,6 auf stabilem Niveau

Herford

Während vielerorts die Inzidenzzahlen kräftig steigen und oft jenseits der Marke von 1000 liegen, verharren sie im Kreis Herford auf stabilem Niveau. Am Dienstag wurde sogar ein kräftiger Rückgang auf 735,6 vermeldet (-91,8 im Vergleich zum Vortag). NRW-weit stieg die Inzidenz auf 1272,0 (+59,1).

Diese Graphik zeigt die aktuelle Corona-Statistik für den Kreis Herford und die Verteilung der Infizierten sowie der Genesenen auf die einzelnen Städte und Gemeinden. Foto: Kreis Herford

Trotzdem wurden innerhalb eines Tages auch wieder 232 neue Corona-Infektionen registriert. Aktuell gelten kreisweit 3234 Personen als infiziert. Sie verteilen sich auf Herford (1.096), Hiddenhausen (288), Bünde (482), Kirchlengern (190), Rödinghausen (80), Enger (257), Spenge (87), Vlotho (185) und Löhne (569).

In den Krankenhäusern werden derzeit 34 Patient/innen mit einer Covid-19-Infektion stationär behandelt. Sieben von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden, drei sind beatmungspflichtig. Insgesamt befinden sich derzeit 34 Corona-Patienten mit Wohnsitz im Kreis Herford in stationärer Behandlung, teilweise allerdings in Krankenhäusern außerhalb des Kreisgebietes.

Trotz der derzeit stagnierenden Inzidenz, sind die Infektionszahlen im Laufe der vergangenen Woche im Kreis Herford wieder deutlich angestiegen. Mehr als 2000 neue Corona-Fälle sind in den vergangenen sieben Tagen hinzugekommen. Die Zahl der aktuell Infizierten lag am 25. Januar noch bei 2506, eine Woche später dann bei 3234. Der Inzidenzwert stieg von 723,2 (25. Januar) auf einen Höchstwert von 834,2 am 28. Januar und sank bis Dienstag auf 735,6.

Betrachtet man die Verteilung der Neu-Infektionen der vergangenen sieben Tage auf die verschiedenen Altersgruppen, so ist eindeutig zu erkennen, dass der Großteil der Infektionen nach wie vor bei den jüngeren Altersgruppen liegt. Mehr als 66 Prozent aller Neuinfektionen hätten bei den unter 40-Jährigen stattgefunden, teilt der Kreis Herford mit. Der Anteil der über 60-Jährigen liegt nur noch bei gut 9 Prozent. Die meisten Neuinfektionen – rund ein Fünftel – gab es bei den 10- bis 19-Jährigen.

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