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Oetker-Chef Christmann sieht Teilung des Bielefelder Konzerns mit gemischten Gefühlen

„Jede einzelne Firma überlebensfähig“

Bielefeld

Die bevorstehende Aufspaltung des Bielefelder Oetker-Konzerns unter den zwei Gruppen der Gesellschafterfamilie ruft bei Geschäftsführer Albert Christmann „gemischte Gefühle“ hervor. Wie der Manager im Oetker-Mitarbeitermagazin „Inside“ erklärt, sieht er aber keine Gefahr für die Entwicklung der einzelnen Unternehmen durch die Trennung. Christmann verweist dabei auch auf eine erste, Ende der 1950er Jahre vollzogene Abspaltung.

Von Oliver Horst

Der Stammsitz der Oetker-Gruppe in Bielefeld. Der Konzern mit mehr als 400 einzelnen Unternehmen soll noch in diesem Jahr unter den beiden Gesellschaftergruppen aufgeteilt werden. Foto:

Damals nahmen Rudolf-August Oetker (RAO) und dessen Schwester Ursula als dritte Generation in der Geschichte des 1891 gegründeten Unternehmens eine Aufteilung vor. RAO übernahm die Nährmittelfabrik mit der Marke Dr. Oetker und dem Stammhaus in Bielefeld, Beteiligungen in der Getränkeindustrie sowie der Schifffahrt. Seine Schwester erhielt die Schwartauer Marmeladenwerke und weitere Beteiligungen, die heute in der Arend-Oetker-Holding zusammengefasst sind. Christmann: „Beide Unternehmensgruppen haben sich seither prächtig entwickelt und sich in ihren jeweiligen Märkten führende Positionen erarbeitet. Insofern ist diese Unternehmensteilung ein positives Beispiel.“

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