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Hövelhofer Tennisclub hat Flutlichtanlage in Betrieb genommen – Mitgliederzahl von 260 auf 320 angewachsen

Jetzt kann länger gespielt werden

Hövelhof

Nicht zuletzt durch die Bundesliga-Spiele, die auf der Anlage des Hövelhofer Tennisclubs Blau-Weiß ausgetragen wurden, freut sich der Verein aktuell über eine Beitrittsflut. Jetzt wurde die Spielzeit durch den Einbau von Flutlichtanlagen verlängert.

Von Axel Langer

Zwei Plätze der Tennisanlage des TC Hövelhof können dank neuem Flutlicht länger bis in die Abendstunden genutzt werden. Über die ersten guten Erfahrungen mit der neuen Flutlichtanlage zeigen sich erfreut (von links): Jürgen Meier (stellvertretender Vorsitzender des Tennisclubs Hövelhof), Christian Oelmann (Oelmann Elektrotechnik), der Vorsitzende des Tennisclub Daniel Didier, Jürgen Nordhoff (Planung und Beleuchtung), Philipp Wezorke (Major Lightning GmbH) sowie Sportwart Matthaeus Lüdtke. Foto: Axel Langer

„Unsere Mitgliederzahl ist von 260 auf 320 Spieler angewachsen, so dass wir uns nach Möglichkeiten umgesehen haben, die Nutzungsdauer der Anlage zu verlängern“, sagt der Vorsitzende des Tennisclubs, Daniel Didier. Eine dieser Möglichkeiten bieten moderne Flutlichtanlagen. Seit zwei Wochen sind nun die Lichtquellen im Einsatz und die Rückmeldung der Spieler ist sehr positiv. Auf zwei Plätzen kann durch das Flutlicht die Nutzungsdauer deutlich verlängert werden.

„Im Sommer waren unsere acht Plätz sehr stark ausgelastet. Nun entspannt sich die Situation mit der Flutlichtanlage auf zwei Plätzen spürbar. Künftig können wir von der Terrasse aus sicher noch viele, spannende Matches beobachten“, so der zweite Vorsitzende es Tennisclubs, Jürgen Meier. Nach intensiver und schneller Planung wurden die vier Masten binnen kürzester Zeit aufgestellt. „Die Abstimmung war sehr gut, so dass der Spielbetrieb auf den beiden Plätzen nur zwei Tage geruht hat“, ist auch Sportwart Matthaeus Lüdtke mit der neuen Anlage zufrieden. Zwischen 200 und 300 Lux Licht kommen nun auf dem Spielfeld zusätzlich an. „Dabei sind die LED-Lampen sehr sparsam und verbrauchen nur rund 2,4 Kilowattstunden, was dem Verbrauch von drei Toastern entspricht“, erläutert Philipp Wezorke technische Details. Für eine Stunde Flutlicht auf den beiden Plätzen fallen so Kosten von 50 Cent an. An jedem Mast hängen zwei Vierer-Cluster, die ihr Licht sehr zielgerichtet abgeben, so dass es kaum zu Streulicht und Blendwirkung kommt.

Alle Beteiligten zeigten sich mit der schnellen Umsetzung und der guten Zusammenarbeit sehr zufrieden. Die Finanzierung konnte der Tennisclub Hövelhof aus eigenen Mitteln sowie durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren realisieren. „Unser Dank gilt dem großen Unterstützerkreis“, sagt Daniel Didier.

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