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Schloß Holte-Stukenbrock: Abil Hasanov wird nach Bericht im WESTFALEN-BLATT in Aserbaidschan verunglimpft

Journalist bangt ums Leben

Schloß Holte-Stuk...

Die staatliche Informationsabteilung Aserbaidschans benutzt einen Artikel aus dem WESTFALEN-BLATT vom 12. September 2020 über Abil Hasanov, um den unliebsamen oppositionellen Journalisten und Aktivisten zu verunglimpfen.

Von Monika Schönfeld

Abil Hasanov zeigt die beglaubigte Übersetzung eines Berichts der Informationsabteilung Aserbaidschans, den die dortige Regierung in kontrollierten Medien verbreitet hat. Ein Bericht des WESTFALEN-BLATTES wird dort zitiert, im Sinn aber verdreht. Foto: Monika Schönfeld

Hasanov (52), seine Frau und drei seiner fünf Kinder leben seit 2017 in Schloß Holte-Stukenbrock. Der Asylantrag für ihn, seine Frau und den jüngsten Sohn ist im Januar 2020 vom Verwaltungsgericht Minden abgelehnt worden. Rechtlich ist die Familie damit ausreisepflichtig, bis zum 22. Juli 2021 wird die Familie noch geduldet. Hasanov und seine Frau haben eine vorläufige Arbeitsgenehmigung der Ausländerbehörde. Sie arbeiten beim Unternehmen Wittler und reinigen dort Busse. Stephan und Anke Voßhans machen sich für die Familie stark. Und wenn sie eine Bleibeperspektive hätte, könnten sie längst in einer eigenen Wohnung leben. So aber wohnen Hasanov, seine Frau und drei Kinder im Übergangswohnheim an der Heideblümchenstraße. Da sie selbst Geld verdienen, müssen sie Gebühren für die Nutzung des Wohnheims zahlen – 1300 Euro im Monat.

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