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Lübbecke: Bemühungen um Erhalt und Pflege gehen weiter – Internetseite im Aufbau

Jüdischer Friedhof rückt in den Fokus

Lübbecke

Wie soll ein Friedhof aussehen, auf dem keine Angehörigen mehr die Gräber pflegen? Welcher Zustand ist noch naturnah und welcher schon verwildert oder gar verwahrlost? Und was wünscht sich die zugehörige Glaubensgemeinschaft? Genau diese Fragen stellen sich beim Jüdischen Friedhof an der Gehlenbecker Straße in Lübbecke.

Von Friederike Niemeyer

Friedhofsberater Wolfgang Polak und seine Begleiterin Tirzah Haase schauen sich gemeinsam mit Nicole Brumm von der städtischen Friedhofsverwaltung ein gelungenes Pflegebeispiel an. Foto: Friederike Niemeyer

Wie jedes Jahr hat Wolfgang Polak auch in der vorigen Woche wieder den Weg nach Lübbecke gefunden. Der 86-jährige Friedhofsbeauftragte der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe hat bei einem Besichtigungstermin vor Ort mit der Stadt anstehende Fragen geklärt und seine Wünsche geäußert. Auch Roland Quarder ist erneut mit dabei gewesen. Seit einiger Zeit engagiert er sich für den Friedhof, möchte ihn in würdigem Zustand erhalten und das jüdische Leben in der Region in das Bewusstsein der Menschen rücken.

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