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Studenten stellten bereits 2015 ihre Ideen für das Rathaus-Zentrum Schloß Holte-Stukenbrock vor

Jungbrunnen erfrischender Ideen

Schloß Holte-Stukenbrock

»Es fehlt die urbane Dichte.« So hat es Professor Oliver Hall im September 2015 ausgedrückt. Ein Satz, der damals wie heute gilt. Halls Studenten der Stadtplanung an der Hochschule OWL hatten sich der »Mitte« angenommen und Ideen entwickelt, auf denen die Politik jetzt aufbauen möchte.

Von Monika Schönfeld

Die Studentinnen der Stadtplanung Dorina Kranzmann, Lena Sievers, Julia Schreiber, Anna-Lena Steermann, Verena von Ohlen und Eva Reidl (von links) präsentierten eines der Modelle, die sie im September 2015 dem Wirtschafts-, Marketing- und Stadtentwicklungsausschuss erläutert haben. Foto: Matthias Kleemann

Die Studenten haben sich mit einem Thema beschäftigt, das den Verantwortlichen in der Stadt unter den Nägeln brennt. Die Studenten haben Pläne gezeichnet und Modelle entwickelt. Die Überschriften ihrer Arbeiten zeigen, worauf es stadtplanerisch ankommt: SHS macht Platz für die Mitte – Gründurchquerungen – Die neuen Wege – Der grüne Saum – Ab durch die Mitte – Eine Stadt wächst neu zusammen – Raum für Begegnungen. Der damalige Stadtmarketingausschussvorsitzender Volker Schimmel (CDU) sagte, es sei schön, wenn jemand, der nicht in der Stadt wohnt, einen Blick auf die Mitte wirft – ohne Scheuklappen. »Die Anregungen der Studenten sind wie ein städtebaulicher Jungbrunnen.« Einig waren sich damals sich die Politiker, dass sie davon einige Ideen aufgreifen und umsetzen werden, wenn auch nicht die radikalen Einschnitte wie den Abriss von Hallen.

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