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Steinhagener Kulturwerk hat noch Karten für das Konzert der NWD

Junge Talente spielen alte Meister

Steinhagen

Lange hat es das nicht gegeben, weil die Kapazitäten in der Aula coronabedingt sehr begrenzt sind und deshalb stets zunächst die Abonnenten des Steinhagener Kulturwerks zum Zuge kamen, wenn es denn überhaupt eine Veranstaltung gab. Doch für das Konzert der Nordwestdeutschen Philharmonie (NWD) an diesem Mittwoch, 6. Oktober, 20 Uhr in der Aula des Steinhagener Schulzentrums sind auch wieder Karten im freien Verkauf zu haben.

Der Shootingstar unter den jungen Dirigenten der internationalen Szene: Jonathon Heyward. Foto: Jeremy Ares Fischer

Erhältlich sind sie in der Geschäftsstelle des Kulturwerks in der Kreissparkasse in Steinhagen Am Pulverbach 36, unter der Hotlinenummer 05201/8930 oder per E-Mail unter steinhagen@kskhalle.de.

Dem Publikum stehen zwei Premieren mit dem renommierten Regionalorchester bevor, das sich als Stammgast in Steinhagen bezeichnen darf. Doch mit Jonathon Heyward, dem neuen Chefdirigenten der NWD, und der Klaviersolistin Ying Li, die mit einem ersten Preis beim internationalen Mailänder Klavierwettbewerb „Premio Antonio Mormone 2021“ ausgezeichnet worden ist, debütieren zwei Künstler in Steinhagen, „die bereits in jungen Jahren Meister ihres Faches sind und die eine große internationale Laufbahn vor sich haben dürften“, schreibt Adelheid Meyer-Hermann, Programmbeauftragte des Kulturwerks, im Programmheft.

Und sie weiß über den Chefdirigenten, der seit Beginn dieses Jahres im Amt ist, zu berichten: „Orchestermitglieder haben erzählt, dass er eine ungemeine Faszination ausübt. Sie kämen immer ganz beglückt aus der Probe.“ Zur Laufbahn Heywards, wenn auch nicht zur musikalischen, gehört auch, dass er in (noch) jüngeren Jahren für die Modefirma Baldessarini gemodelt hat. Zu seiner musikalischen Karriere sei ergänzt, dass er 2015 Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Besançon war. Bei der NWD ist er zunächst bis 2024 unter Vertrag.

Und was wird gespielt? Ein klassisches Programm. Franz Schubert macht den Auftakt mit der Ouvertüre C-Dur D591, danach folgen mit Sätzen aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 und aus Beethovens Sinfonie Nr.1 C-Dur op. 21 „zwei Meisterwerke der Wiener Klassik“, wie Adelheid Meyer-Hermann kommentiert.

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