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Komplikationen nach Drittimpfungen – Land prüft Fälle – in Herford wird weiter aufgefrischt

Kassenärzte raten zu gründlicher Abwägung

Herford

Trotz der Komplikationen in einem Seniorenheim in Oberhausen werden die Drittimpfungen im Kreis Herford fortgesetzt. Die Kassenärztliche Vereinigung rät Patienten, zuvor in Ruhe mit dem Hausarzt über mögliche Komplikationen zu reden.

Von Stephan Rechlin

In den Hausarztpraxen haben die Drittimpfungen begonnen. Die KVWL rät zu gründlicher Risikoabwägung. Foto: Sebastian Gollnow

In Oberhausen mussten zwei Bewohner eines Altenheims drei Tage nach der Auffrischimpfung wiederbelebt werden. Die Stadt gab daraufhin bekannt, dass es insgesamt bei zehn Prozent der geimpften Personen zu auffälligen gesundheitlichen Störungen gekommen sei, „im Wesentlichen in Form von Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und neurologische Störungen“. Ob es einen konkreten Zusammenhang zur Impfung gebe, müsse aber ausdrücklich noch untersucht werden. So hätten andere Umstände wie Dauermedikation, die zunehmende Wärme und Dehydrierung zu den Komplikationen beitragen können. Im Kreis Herford haben bisher 185 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten.

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