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Ältestenrat in Brakel setzt weiter auf Vorsicht

Kein Annentag im großen Stil

Brakel

Der Rat der Stadt Brakel hatte sich in seiner jüngsten Sitzung am 1. Juli für eine kleine Alternative zum Annentag ausgesprochen. Demnach war ein Angebot für Familien und Kinder sowie eine Erweiterung der heimischen Gastronomie angedacht.

Annentag im Festzelt: So kennt man die Stimmung. Foto: Reinhold Budde

Mit der neuen Coronaschutzverordnung NRW ab Freitag, 9. Juli, sind nun erhebliche Lockerungen im Hinblick auf Volksfeste möglich. Zur weiteren Beratung hat sich der „Ältestenrat“, bestehend aus Bürgermeister Hermann Temme, den stellvertretenden Bürgermeistern sowie den Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Rat der Stadt Brakel, direkt nach Erscheinen am Donnerstag, 8. Juli, getroffen. Hierbei stand ein Abwägungsprozess zwischen Interessen der Besucher, Einzelhändler, Schausteller und Gastronomen und dem möglichen Infektionsgeschehen durch ein großes Volksfest im Vordergrund.

Der Ältestenrat ist zu dem Entschluss gekommen, den Annentag 2021 nicht als großes Volksfest zu feiern, sondern an der kleineren Variante mit Fokus auf Familien und heimischer Gastronomie festzuhalten.

Bürgermeister Temme betonte hierzu: „So gern wir alle den Annentag in diesem Jahr feiern würden, müssen wir uns der großen Verantwortung bewusst sein. Mit Blick auf die Delta-Variante und weil noch nicht alle Menschen einen vollständigen Impfschutz haben, ist der vorsichtige Kurs momentan der richtige Kurs.“

Marktmeister Gönnewicht ergänzte: „Natürlich blutet auch mein Herz. Allerdings habe ich kein Verständnis, dass bei über 200-er Inzidenzen in England 60.000 Menschen im Stadion feiern. Japan geht bei den Olympischen Spielen den vorsichtigeren und auf Dauer den besseren Weg.“

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