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Thema vertagt – BImA stoppt Vermarktung

Kein Beschluss zu Briten-Villen in Bielefeld

Bielefeld

Ob es bei der freien Vermarktung der früheren britischen Offiziers-Villen im Musikerviertel bleibt oder die Bielefelder Politik sich dem Vorschlag der Bielefelder Initiative für sozialökologische Stadtentwicklung (BISS) anschließt, auf dem so genannten „Millionärshügel“ ein sozial durchmischtes Quartier zu entwickeln, bleibt weiter offen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat das Thema am Dienstagabend vertagt.

Von Peter Bollig und Stephan Rechlin

An zwei früheren Offiziers-Villen an der Wilhelm-Raabe-Straße laufen aktuell die Abrissarbeiten. Foto: Bernhard Pierel

Der zeitliche Druck ist aus der Sache allerdings raus: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der die 16 Einzelhäuser sowie 22 Doppelhaushälften nach dem Abzug der britischen Streitkräfte gehören, hat die Vermarktung gestoppt. BImA-Sprecher Thorsten Grützner bestätigt auf Anfrage dieser Zeitung, dass sämtliche Briten-Häuser in Bielefeld dem Land zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine angeboten wurden. Das betreffe auch die leerstehenden Offiziers-Häuser auf dem 2,8 Hektar großen Areal zwischen Wilhelm-Raabe-Straße, Johannes-Brahms-Straße, Joseph-Haydn- und Johann-Sebastian-Bach-Straße in bester Lage im Musikerviertel.

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