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Hitzige Diskussion in Werther: Antrag der WDGA verfolgt ein gut gemeintes Ziel – stößt jedoch auf mehrere Tücken

Kein Platz für „1000 neue Bäume“

Werther

Mehr Bäume in der Stadt zu pflanzen, damit die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und etwas für die Umwelt zu tun: Das klingt gut und dürfte wohl bei den Allermeisten erst einmal auf Zustimmung stoßen. Doch der Teufel steckt im Detail, und in Werther mündete das Thema jetzt in einer hitzigen Diskussion.

Von Volker Hagemann

Erinnerung an 2018: Wie hier in Hamburg, haben vielerorts Polizei und Feuerwehr beim Wässern innerstädtischer Bäume geholfen. Für Werther fordert die WDGA mehr hitzeresistente Bäume. Foto: dpa

Hintergrund ist der Antrag der Fraktion „Werther – Das geht anders!“ (WDGA) vom 13. Oktober: Unter dem Titel „1000 Jahre Werther braucht 1000 neue Bäume!“ wollte die WDGA die Stadt beauftragen, möglichst viele Großbäume auf öffentlichen Flächen zu pflanzen – widerstandsfähige Arten wie Hainbuche, Blumenesche, Spitz- oder Feldahorn, Robinie oder Linde. Für diese Maßnahme („Mindestumfang 50.000 Euro“) sollte die Stadt einen Fahrplan zur Umsetzung und zu den Kosten aufstellen, außerdem bis Ende Oktober eine Förderung des NRW-Umweltministeriums beantragen; bis dahin lief ein passendes Förderprogramm.

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