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Umweltausschuss Schloß Holte-Stukenbrock: Statt 250 bis 300 Bäume wird nur einer gepflanzt, der „Baum des Jahres“

Kein Platz für einen Babywald

Schloß Holte-Stukenbrock

der Stadt ist kein Platz, um jährlich 250 bis 300 Bäume anzupflanzen. So viele Kinder werden pro Jahr geboren. Und wenn für jedes Neugeborene ein Bäum in einem „Babywald“ gepflanzt werden sollte, wie es die SPD beantragt hat, wäre die Stadt bald voller Bäume. Der Umweltausschuss hat am Dienstag beschlossen, nicht 300, sondern nur einen Baum pro Jahr zu pflanzen – und zwar den Baum des Jahres.

Von Monika Schönfeld

Ob es einen Babywald gibt, ist ihm noch egal: Der kleine James (ein Jahr und zwei Monate alt) sieht die Linde auf dem Holter Kirchplatz und die Stützen eher als Spielplatz. Foto: Monika Schönfeld

Die Idee der SPD war eigentlich sympathisch: Das neue Leben in der Stadt sollte mit einem Baum begrüßt werden. Der heranwachsende Baum begleitet das Heranwachsen des Kindes und soll eine Wertschätzung der Stadt für die Familien darstellen und gleichzeitig einen Beitrag für den Naturschutz sein. Die SPD wollte, dass die Stadt die Kosten übernimmt und den Eltern eine Urkunde mit den GPS-Daten des Baumes schenkt. Auf Wunsch sollte der Baum mit dem Namenschild des Kindes versehen werden.

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