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Forderung nach Jugend-Veranstaltungen in Paderborn – mit Kommentar

Keine Partys für eine „vergessene Zielgruppe“

Paderborn

Die FBI-Volt-Fraktion ist mit ihrem Dringlichkeitsantrag im Paderborner Rat gescheitert, dass die Stadt in diesem Sommer Open-Air-Partys für Jugendliche ermöglicht. Fraktionsmitglied Verani Kartum war sichtlich sauer. Mit Blick auf die problematischen Vorkommnisse und Polizeieinsätze im Paderquellgebiet meinte er: „Die Jugend hat ein Recht darauf, legal feiern zu dürfen.“ Dafür müsse die Stadt jetzt geeignete Flächen zur Verfügung stellen.

Von Ingo Schmitz

Das T1ga-Festival (oben links) wird am 10. Juli stattfinden. Das Asta-Sommerfestival (oben rechts) ist abgesagt. Ärger gibt es im Paderquellgebiet wegen illegaler Partys. Eine der letzten Veranstaltungen war dort das Woodstock-Wochenende 2019. Fotos: Ingo Schmitz/Jörn Hannemann

Für CDU-Fraktionschef Markus Mertens gab es allerdings gute Gründe, den Antrag abzulehnen. Zum einen hätten FBI/Volt genügend Zeit gehabt, den Antrag fristgerecht zu stellen, damit dieser vorab beraten werden könne. Zum anderen hätten alle städtischen Ämter derzeit genug damit zu tun, den Kultursommer unter den gegebenen Bedingungen zu organisieren. Mehr sei von Seiten der Verwaltung nicht möglich. Wie berichtet, gibt es für die Konzert-, Theater- und Kabarettveranstaltungsreihe sowie Workshops eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro.

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