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Detlef Zobel ist Leiter des Eggersmann-Werkes in Lauenförde und warnt vor Gefahren, denen sich ungebetene Gäste aussetzen

Kiessee ist kein Spielplatz

Lauenförde

Einbruchversuch am 21. September um kurz vor 22 Uhr: Ein Mann mit Taschenlampe wird auf dem Kieswerkgelände der Firma Eggersmann in Lauenförde gemeldet. Der Polizei erzählt er, er habe Löwenzahn sammeln wollen. Am 7. Oktober um 17. 35 Uhr ist eine Person auf dem Hof-Gelände auf dem Weg zu den Containern, um 20.09 Uhr noch einmal.

Von Alexandra Rüther

„Dort hinten in den steilen Uferbereichen brüten jedes Jahr Uferschwalben“, erklärt Detlef Zober. Foto: Alexandra Rüther

„Das ist gefährlich“, betont Detlef Zobel, der das Werk in Lauenförde leitet, und nimmt uns mit auf einen Rundgang durch die Anlage, in der seit 1999 Kies abgebaut wird. Gegenüber der Betriebsstätte zwischen Lauenförde und Würgassen beginnt der Rundgang. Linkerhand ist zu sehen, wie ein Abbaugebiet nach der vollständigen Renaturierung aussehen kann. Am Weserberglandsee stehen kleine Häuser, die als Feriendomizil, aber auch dauerhaft genutzt werden. Rechts tummeln sich Enten und Gänse am „Strand“. „Dieser seichte Uferbereich entsteht, weil wir Sand, der beim Spülen der Bandstraße anfällt, hierher zurückführen“, erklärt Zobel. Ansonsten würde er den Autofahrern auf die Dächer tropfen, denn das Förderband überquert die Hauptstraße.

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