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Arntz-Optibelt-Gruppe wird Premiumsponsor der Landesgartenschau 2023 in Höxter

Klares Bekenntnis zum Stammsitz

Höxter

Höxters größter Arbeitgeber, die Arntz-Optibelt-Gruppe, ist erster Premiumsponsor der Landesgartenschau 2023. Das international operierende Traditionsunternehmen mit 2300 Mitarbeitern in 30 Ländern legt mit diesem materiellen und ideellen Engagement ein klares öffentliches Bekenntnis zum Stammsitz Höxter ab.

Von Sabine Robrecht

Die Arntz-Optibelt-Gruppe bekennt sich zum Stammsitz Höxter und unterstützt die LGS: Bürgermeister Daniel Hartmann (von links), Jan Holsteg (LGS gGmbH), Konrad Ummen, Reinhold Mühlbeyer (Arntz-Optibelt) und Claudia Koch (LGS gGmbH). Foto: Sabine Robrecht

Besiegelt worden ist die Zusammenarbeit am Freitag im Ratssaal des Historischen Rathauses mit der Unterzeichnung des Sponsorenvertrages. „Wir freuen uns sehr, dass wir einen so bedeutenden Partner gewinnen konnten“, betonte Jan Holsteg, Geschäftsführer der Landesgartenschau gGmbH. Baudezernentin Claudia Koch, die ebenfalls Geschäftsführerin der gGmbH ist, brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass weitere Unternehmen dem Beispiel der Arntz-Optibelt-Gruppe folgen werden. Und sie sah der inhaltlichen Ausgestaltung der Partnerschaft erwartungsfroh entgegen: „Die Zusammenarbeit ist eine gute Gelegenheit, mal zu zeigen, wo überall Optibelt drinsteckt. Das können wir sehr gut mit unserem Programm verbinden. Viele Menschen werden staunen.“ Jan Holsteg kündigte an, dass sich der Premiumsponsor im Vorfeld und auch während der LGS mit vielfältigen Aktionen rund um Technik und Natur aktiv in das Gesamtkonzept des Großereignisses einbringen werde. „Ohne hochwertige Antriebslösungen wäre es gar nicht möglich, die umfangreichen Bauarbeiten zur Aufwertung der Stadt in so kurzer Zeit zu realisieren“, so Holsteg.

Antriebslösungen für verschiedene Branchen gehören ebenso wie Hochleistungs-Antriebsriemen zum Portfolio des Traditionsunternehmens mit acht Produktionsstandorten und 33 Vertriebsniederlassungen in 30 Ländern. „Als Bürgermeister bin ich der Arntz-Optibelt-Gruppe sehr dankbar, dass sie mit großen Investitionen am Standort Höxter richtungsweisende Signale für die Stadt und die regionale Wirtschaft setzt“, würdigt Stadtoberhaupt Daniel Hartmann. „Ich bin stolz darauf, dass Sie als weltweit agierendes und familiengeführtes Unternehmen die Landesgartenschau unterstützen.“

Das tut der Antriebsriemen-Hersteller, wie Geschäftsführer Reinhold Mühlbeyer bei der Vertragsunterzeichnung hervorhob, unter dem Leitmotiv der Nachhaltigkeit. Diese spielt nämlich in der Unternehmensphilosophie eine entscheidende Rolle. Und da die Landesgartenschau die Stadtentwicklung nachhaltig – also auch weit über 2023 hinaus – nach vorne bringt, sei das Event eine Symbiose mit dem, „was wir verkörpern“. Insofern komme das Engagement als Premiumsponsor von Herzen. Was bei der LGS geplant sei, mache die Stadt auf lange Sicht attraktiver. „Das nutzt auch uns als Arbeitgeber“, so Mühlbeyer. Denn im „Kampf um Talente“, der Gewinnung von Fachkräften, sei das Wohnumfeld und sein Freizeitwert ein wichtiger Faktor. Höxter gewinne durch die LGS an Lebensqualität.

Mit der Unterzeichnung des Sponsorenvertrages besiegelten die Partner ihre Zusammenarbeit. Foto: Sabine Robrecht

Was die Stadt und die Region zu bieten haben, will die Unternehmensgruppe im LGS-Jahr aber auch ihren Kunden aus aller Welt präsentieren. Diese besuchen nämlich immer die Hannover-Messe, die 2023 wieder ansteht. „Unsere Kunden kommen gerne zur Hannover-Messe und auch zu uns.“ In eineinhalb Jahren erleben die internationalen Gäste dann die Altstadt und das Weltkulturerbe Corvey im Glanz der Landesgartenschau. So werden das aufgewertete Höxter und sein großes Glanzlicht, die Gartenschau, international bekannt. Claudia Koch: „Durch die Arntz-Optibelt-Gruppe schaffen wir es, die LGS weitweit auszustrahlen.“

Verbinden möchte der Premiumsponsor das Großereignis auch mit einem Jubiläum im eigenen Hause: „Beim 150-jährigen unseres Unternehmens 2022 können wir in Vorfreude auf die Landesgartenschau blicken“, schaut Konrad Ummen, Geschäftsführer und Ur-Ur-Ur-Enkel des Gründers Emil Arntz, nach vorne. Vom Aufschwung Höxters durch die LGS ist der Unternehmer überzeugt. „Wir werden im Wettbewerb mit anderen Standorten einen Wiedererkennungswert schaffen.“ Höxter und die Region würden nachhaltig an Attraktivität gewinnen. „Wir freuen uns, dazu einen Beitrag zu leisten. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir diese positive Entwicklung mit antreiben.“ Dabei gehe es der Unternehmensführung um die um die Lebensqualität der Mitarbeitenden und aller Menschen in Höxter, aber auch um auswärtige Partner. „Wir möchten ihnen die Qualitäten und die Bedeutung dieses schönen Ortes in Verbindung mit unserer Unternehmensgruppe näherbringen.“

Dieser Rückenwind aus Höxters größtem Unternehmen erfüllt den Bürgermeister und die beiden LGS-Geschäftsführer mit Freude. Daniel Hartmann ordnete die Schau als einmaliges Ereignis in der 1200-jährigen Geschichte Höxters ein.

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