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Die Verwaltung will die Ziele für Bielefeld um 15 Jahre vorziehen

Klimaneutrale Stadt schon 2035

Bielefeld

Um die Klimaerwärmung nachhaltig abzufedern, braucht es ambitioniertere Ziele. Nicht zuletzt das Bundesverfassungsgericht hatte größere Anstrengungen eingefordert, aber auch der Bielefelder Klimabeirat fordert ein schnelleres Handeln. Und weil „der Klimawandel ein globales Thema ist, das man lokal angehen muss“, so OB Pit Clausen, möchte die Verwaltung auch beim Ziel, Bielefeld klimaneutral zu machen, aufs Tempo drücken.

Von Peter Bollig

Ein Beispiel für das Potenzial der Dächer: Die Photovoltaikanlage auf der 2018 gebauten Almsporthalle spart 140 Tonnen CO2 pro Jahr, versorgt auch die umliegenden Schulen mit Strom. Foto: Thomas F. Starke

Um ganze 15 Jahre möchte der Klimabeirat den Zeitpunkt der Klimaneutralität nach vorne ziehen: von 2050 auf 2035. Und die Verwaltung will mitgehen. „Wir sehen es auch im Teutoburger Wald: Der Klimawandel ist da“, sagt Clausen, und auch Umweltamtsleiterin Tanja Möller sieht ihn in Bielefeld angekommen: „Wir müssen mit mehr Ex­tremwetterereignissen rechnen.“ Man habe die Handlungsfelder längst erkannt, „in denen sind wir auch schon tätig“, sagt sie. Aber es werde immer klarer, dass die Anstrengungen intensiviert werden müssten. Die für 2050 gesetzten Ziele würde man in Bielefeld erreichen, aber die reichten als Beitrag nicht mehr aus, um den Klimawandel zu bremsen.

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