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Stadt hat eine E-Mail-Adresse für Wünsche und Anregungen geschaltet – Kostenschätzung liegt bald vor

Kombibad: Jetzt sind die Bürger gefragt

Warburg

Die Vorbereitungen zur Planung eines neuen Kombibades auf dem Gelände des Waldbades laufen weiter. Das Vergabeverfahren für eine qualifizierte Vorplanung und eine vertiefende Kostenschätzung komme bald zum Abschluss, sodass nun die konkreten Planungen zur Vorbereitung der Bauentscheidung starteten, hat Bürgermeister Tobias Scherf am Donnerstag in einer Pressemeldung berichtet.

NeuesWaldbad@warburg.de lautet die E-Mail-Adresse, über die Warburger Bürger Vorschläge, Sorgen und Kritiken an der Kombibad-Planung mitteilen können. Foto: Andreas Menge

In dieser Phase sei es besonders wichtig, dass die Bürger die Möglichkeit erhielten, Ideen, Vorschläge und Anregungen für das Projekt „Neues Waldbad“ einzubringen. „Hierzu haben wir die E-Mail-Adresse NeuesWaldbad@warburg.de eingerichtet. Alle E-Mails werden ausgewertet, gesammelt und im weiteren Verfahren berücksichtigt“, verspricht der Bürgermeister.

Bis zum 24. März haben die Bürger nun die Möglichkeit, per E-Mail Punkte zu nennen, die ihnen im Planungsprozess wichtig sind. „Alle Punkte werden dann im weiteren Verfahren bewertet und im Projektbeirat, der Arbeitsgemeinschaft Bad und im Stadtrat vorgestellt. Wichtig ist, bereits frühzeitig Wünschenswertes genannt zu bekommen, um es auf Machbarkeit in die Planungsphase einbeziehen zu können“, berichtet Tobias Scherf. Anfang April soll dann das weitere Vorgehen mit den Planungsschritten vorgestellt werden.

Im vergangenen Sommer war von Stadtrat und Gesellschafterversammlung der Stadtwerke beschlossen worden, vor einer endgültigen Entscheidung über eine Zusammenlegung von Hallen- und Freibad zu einem so genannten Kombibad auf dem Gelände des Waldbades eine qualifizierte Vorplanung mit Kostenschätzung zu beauftragen. Dies stehe jetzt kurz vor dem Abschluss, sagt Bürgermeister Tobias Scherf.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Vorplanung hatte sich in Warburg der Protest formiert. 870 Online-Unterschriften wurden gesammelt. Die Mehrzahl dieser Bürger hatte sich für eine Beibehaltung der Zwei-Bäder-Lösung in Warburg und für eine Sanierung der entsprechenden Standorte ausgesprochen. Stadt und Stadtwerke argumentieren hingegen, dass ein Neubau langfristig sinnvoller und günstiger sei.

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