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Volksbank Westenholz zieht Bilanz – Öffnungszeiten und viel Service sind unverändert

Kreditgeschäft wächst stark

Delbrück-Westenholz

Erneut unter den besonderen Vorzeichen der Corona-Pandemie stand die Generalversammlung der Volksbank Westenholz, die unlängst unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Börnemeier im Gasthof Lütkewitte stattfand.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Norbert Börnemeier gratuliert Stephan Hüllmann und Wilhelm Knepper zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat. Bankvorstände Andreas Tack und Martin Riebeling-von Kurzynski (von links) schließen sich den Glückwünschen an. Foto: Volksbank Westenholz

Den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 legte Bankvorstand Martin Riebeling-von Kurzynski vor. Die Bilanzsumme stieg um 11,8 Prozent auf 77,4 Mio. Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen um 11,5 Prozent auf 53,7 Mio. Euro. Daneben wurden wieder Gelder im genossenschaftlichen Finanzverbund angelegt – insbesondere in Investmentfonds, Bausparverträgen, Lebensversicherungen und Wertpapiern. Dieses Volumen stieg um 3,6 Mio. Euro auf 43,3 Mio. Euro. Das Gesamtvolumen, das über die Volksbank Westenholz betreut wird, beträgt somit 97,0 Mio. Euro und erhöhte sich um 9,1 Mio. Euro. Das Kreditvolumen stieg um 17,4 Prozent auf 55,4 Millionen Euro.

Unter dem Strich verbleibt nach Steuern ein Bilanzgewinn von 106.400 Euro.

Durch einen einstimmigen Beschluss der Generalversammlung erhalten die 1333 Mitglieder der Bank daraus eine Dividende von 4,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Zudem werden die Rücklagen weiter gestärkt. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt 11,1 Prozent der Bilanzsumme.

Mit der geschäftlichen Entwicklung des laufenden Jahres 2021 zeigte sich Bankvorstand Andreas Tack zufrieden. Er stellte erneut erfreuliche Zuwächse im Kreditgeschäft heraus und betonte, dass die rege Kreditnachfrage auch in diesem Jahr kein Resultat der Corona-Krise sei. Auf der anderen Seite sparen die Kunden eifrig weiter, obwohl es nahezu keine Zinsen mehr gebe. Zu schaffen mache der Bank jedoch – wie der gesamten Branche – das nie­drige Zinsniveau und die überbordende Bürokratie.

Bank hat wieder von Montag bis Freitag geöffnet

Nach zwischenzeitlichen coronabedingten Einschränkungen habe die Bank wieder täglich von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14 Uhr bis 17 für Beratung und Service geöffnet. Zusätzlich stehen zwei Geldautomaten, zwei Kontoauszugsdrucker und ein Überweisungsterminal im Foyer zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen werde dieser Raum nachts zeitweise geschlossen.

Die Feststellung des Jahresabschlusses, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat und die Wiederwahl von Wilhelm Knepper und Stephan Hüllmann für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat erfolgten einstimmig. Die Ehrung langjähriger Mitglieder wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

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