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Neues Flüchtlingswohnheim soll in Massivbauweise zwischen Buschkrug und Containeranlage in Schloß Holte-Stukenbrock entstehen

Architekt gibt eine Preisgarantie

Schloß Holte-Stukenbrock

 Dass ein Architekt Garantien gibt, kommt selten vor. Werner Voßhans hat im Demografie-, Integrations- und Sozialausschuss gleich zwei Garantien gegeben. Ein neues Flüchtlingsheim in Massivbauweise zwischen dem bestehenden Container-Wohnheim und dem ehemaligen Buschkrug an der Kaunitzer Straße werde maximal drei Millionen Euro kosten und in einer Bauzeit von acht Monaten fertig. Die Politik will Ende November eine Entscheidung treffen.

 Zwischen dem Flüchtlingswohnheim Kaunitzer Straße 106, das in Containerbauweise erstellt worden ist, und dem ehemaligen Buschkrug soll ein zweigeschossiges Flüchtlingswohnheim in Massivbauweise entstehen. Foto: Monika Schönfeld

 „Die Container sind nach der Flüchtlingswelle aus der Ukraine vom Markt verschwunden“, berichtet die Leiterin des Fachbereichs Soziales, Christiane Vornholt. Werner Voßhans bekräftigte, dass so ein Container-Wohnheim wie am Bachweg in Liemke, Kosten damals 1,3 Millionen Euro, heute gut eine Million mehr koste. Selbst wenn man an Container komme, sei das nicht mehr nachhaltig, betont Gebäudemanagerin Carola Kling: „Für die Containerbauweise haben wir nur eine Ausnahmegenehmigung. Die Umnutzung ist später nicht möglich. Ein Massivhaus ist energetisch besser und nachhaltiger, erhält eine dauerhafte Baugenehmigung. Und wenn es nicht mehr als Flüchtlingswohnheim genutzt wird, sind es normale Wohnungen. Das ist mit Containerwohnheimen nicht möglich.“

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