In der Haller OWL-Arena nominiert der CDU-Kreisverband Ralph Brinkhaus für die Bundestagswahl

„Den Staub von 200 Jahren wegblasen“

Halle

„Es ist nicht schön, wie es läuft. Es kann nicht sein, dass sich zwei so lange nicht entscheiden“, sagt Ralph Brinkhaus am Samstag beim Kreisparteitag der CDU und lässt einen Hauch von Bundespolitik durch die Haller OWL-Arena wehen „Unglaublich dankbar“ sei er für die Unterstützung aus dem heimatlichen Wahlkreis, „weil wir in Berlin sehen, dass es auch anders geht“.

Johannes Gerhards

Der CDU-Kreisverband hat Ralph Brinkhaus erneut als Direktkandidaten für die Wahlen zum Deutschen Bundestag nominiert. Er erhielt 70 von 75 abgegebenen Stimmen. Foto: Johannes Gerhards

Brinkhaus macht mit einer energischen Rede klar, worum es beim kommenden Bundestagswahlkampf geht: CDU/CSU gegen den Rest. Bevor er zurück nach Berlin fährt, um mit dafür zu sorgen, dass noch an diesem Wochenende eine Entscheidung im Rennen um die Bundeskanzlerkandidatur fällt, lässt er sich mit großer Mehrheit zum CDU-Vertreter im Wahlkreis 131 wählen. Mit 70 von 75 abgegebenen Stimmen fällt die Rückendeckung überzeugend aus. Axel Reimers, Vorsitzender des Haller CDU-Stadtverbandes, traut Brinkhaus sogar noch mehr zu. Nach der Devise „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“ wäre der Wiedenbrücker für ihn eine wählbare Alternative zu Armin Laschet und Markus Söder. Darauf angesprochen, ob theoretisch noch jemand seinen Hut in den Ring werfen könne, winkt der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende aber entschieden ab.

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