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Der Demografiebericht wagt den Ausblick: Der Kreis Gütersloh wächst, der Altkreis Halle nicht

Geburten reichen nicht – Zuzug zählt

Altkreis Halle

Es sind keine hellseherischen Fähigkeiten gefragt, wenn sich Dr. Jürgen Flöthmann und sein Team von der Uni Bielefeld an die Arbeit machen. Die Experten für Demografie verlassen sich auf Daten und Fakten aus Vergangenheit und Gegenwart, um für den Kreis Gütersloh und seine 13 Kommunen die Zukunft vorauszusagen. Konkret: die Bevölkerungsentwicklung. Das Ergebnis des gerade vorgestellten Demografie-Berichtes: Insgesamt wird der Kreis Gütersloh wachsen, sogar deutlich über dem Schnitt in Nordrhein-Westfalen und OWL und stärker als die Stadt Bielefeld.

Klaus-Peter Schillig

Die Bevölkerungsentwicklung im Kreis Gütersloh und in den Kommunen des Altkreises Halle ist im Demografiebericht nachzulesen. Foto: Jens Kalaene/dpa

Gewaltige Sprünge sind es allerdings nicht, die in den nächsten 20 Jahren nach Ansicht der Forscher zu erwarten sind, das Bevölkerungswachstum hat in Prozenten ausgedrückt meist eine eins vor dem Komma. Wobei der Altkreis Halle insgesamt schlechter wegkommt als der Süden. Ausgerechnet die wirtschaftlich starken Kommunen Steinhagen (0,97 Prozent) und Halle (1,0) liegen knapp vor Schlusslicht Werther (0,93) am Ende der Wertungsskala. Versmold mit einem prognostizierten Wachstum von 1,04 Prozent liegt nicht nur genau im Kreis-Durchschnitt, sondern sogar an dritter Stelle im Kreis hinter der kleinen Gemeinde Langenberg (1,10) und der Stadt Gütersloh (1,09). Borgholzhausen reiht sich gemeinsam mit Rietberg und Harsewinkel (jeweils 1,03) an fünfter Stelle ein.

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