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Lieferengpässe bei Biontech-Pfizer wirkt sich auch auf Kreis Gütersloh aus - 85 Neuinfektionen - Inzidenzwert wieder unter 100

Impfzentrum startet eine Woche später

Gütersloh (WB/du)

Das Impfzentrum in Gütersloh nimmt seinen Betrieb mit einer Woche Verspätung auf - voraussichtlich am 8. Februarf. Grund sind die

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Das Impfzentrum in Gütersloh startet eine Woche später. Foto: Thomas F. Starke

Deswegen hat das NRW-Gesundheitsministerium eine Änderung des Impfplans angeordnet. Priorität sollen jetzt die notwendigen Zweitimpfungen in den Pflegeeinrichtungen haben. Für Erstimpfungen etwa in Krankenhäusern werde man bis Monatsende keine Bestellungen annehmen.

Wie das NRW-Gesundheitsministerium ankündigte, verschiebt sich dadurch der Start der Impfkampagne in den 53 Impfzentren im Land. Ursprünglich sollten die 80-Jährigen ab Anfang Februar geimpft werden, jetzt startet der Betrieb des Impfzentrums Kreis Gütersloh später, voraussichtlich am 8. Februar.

In dem Brief, der dieser Tage an die über 80-jährigen Personen im Kreis Gütersloh verschickt wird, ist noch die Rede vom Start am 1. Februar. Dieses Datum ist nach der jüngsten Ankündigung des Landes also falsch. Da die knapp 26.000 Briefe bereits gedruckt sind, ließ sich das Datum nicht mehr korrigieren. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit.

Ausgefallen ist auch die für den heutigen Mittwoch angekündigte Lieferung von rund 1800 Impfdosen für zwei Krankenhäuser im Kreis Gütersloh, das LWL-Klinikum und das Sankt Elisabeth Hospital. Dr. Heinrich Michael Hanraths, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, konnte dem Sankt-Elisabeth-Hospital dennoch 180 Impfdosen für den heutigen Impfstart zukommen lassen.

Das Städtische Klinikum Gütersloh war am Dienstag ebenso wie das Sankt-Vinzenz-Hospital in Rheda-Wiedenbrück beliefert worden und hatte der Umverteilung zugestimmt. Auch das Sankt-Vinzenz-Hospital wird dem LWL-Klinikum Impfdosen abtreten.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, 12.085 (Vortag: 12.000) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.257 (11.189) Personen als genesen und 625 (608) als noch infiziert. Die Covid-19-Fälle der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI 97,0 (109,3).

Von den 625 noch infizierten Personen befinden sich 524 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 101 Patienten (100) stationär behandelt. Davon müssen nach wie vor elf Personen intensivmedizinisch versorgt und weiterhin sieben beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind 203 Personen (203) im Kreis Gütersloh an oder mit Covid-19 verstorben.

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