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Diesmal an einem einzigen Tag: Am Sonntag, 19. Juni, können die Besucher in Werther die süßen Früchte und viel Programm genießen

Das Erdbeerfest  kommt zurück

Werther

„Sonata“ ist eine ganz Süße, in etwas dunklerem Rot leuchtet „Malwina“. Wer mehrere Sorten Erdbeeren kennenlernen möchte, sollte am kommenden Sonntag, 19. Juni, zum Erdbeerfest nach Werther kommen. Dazu lädt die Werbegemeinschaft nach 2019 erstmals wieder ein.

Von Volker Hagemann

Die leckeren leuchtend-roten Vitamin-C-Spender geben dem Erdbeerfest seinen Namen. Zu der Veranstaltung am kommenden Sonntag laden Ulrich Kullak, Anita Rauffmann, Susanne und Alexander Venghaus (von links) in die Wertheraner Innenstadt ein. Foto: Volker Hagemann

Zu den frischen Früchten, die der heimische Hof Venghaus traditionell beisteuert, gesellt sich ein vielfältiges Programm.

Den Namensgeber des Fests werden Familie Venghaus und ihr Team sozusagen in Reinform feilbieten, ihren Stand werden sie in der Ravensberger Straße auf Höhe des Bankvereins aufbauen. Überhaupt wird sich das Erdbeerfest über die Innenstadt erstrecken, vor allem auf dem Alten Markt und in der Ravensberger Straße bis zur „Runden Ecke“, wie Ulrich Kullak und Anita Rauffmann vom Vorstand der Werbegemeinschaft Werther ankündigen.

Verkaufsoffener Sonntag

Der ausgiebige Stadtbummel dürfte sich mehrfach lohnen: „Etwa 20 Geschäfte werden zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr ihre Türen öffnen und laden zum Stöbern durch ihr vielfältiges Sortiment ein“, kündigt Mitorganisator Reiner Stodieck an.

„Außerdem ist ab 11 Uhr der Aufbau von Flohmarktständen in der Ravensberger Straße zwischen Sudfeld Mode und ‚Runder Ecke‘ möglich, dort haben die Anbieter beim vorhergesagten Sommerwetter genug Schatten“, erklärt Stodieck den Standort. Der Flohmarkt beginnt um 12 Uhr – dafür muss man sich bei Post und Telekommunikation Jebahi am Venghauss-Platz anmelden. Für Kinder bis zwölf Jahre ist die Teilnahme mit bis zu drei laufenden Metern Tischfläche kostenlos, Erwachsene zahlen drei Euro pro laufenden Tischmeter.

„Insgesamt soll das Erdbeerfest marktähnlichen Charakter haben; weitere Standbetreiber etwa aus dem Schmuckbereich haben sich angekündigt“, ergänzt Reiner Stodieck. „Dazu wird es ein Kinderkarussell auf dem Parkplatz vor der Volksbank geben, auf dem Venghauss-Platz wird die Kettcar-Bahn von Bauer Bernd aufgebaut.“

Zurück zu Erdbeere und anderen Leckereien: „Während Familie Venghaus die Früchte verkauft, beteiligen sich Bäcker und Eiscafé mit Erdbeerkuchen und Erdbeereis“, kündigt Stodieck an. Ganz traditionell will Fleischermeister Jan-Philipp Paul seine beliebten Klassiker wie Bratwurst oder „Manta-Platte“ am Stand anbieten.

Sie suchen in Werther am Sonntag "Praktikanten", wie sie ankündigen: Regina Barthel und Felix Holzenkamp mischen das Erdbeerfest musikalisch auf. Foto: Viva la Musica

Und wenn schon Markt-Charakter, dann auch Straßenkunst. Sie nennen sich „Die kleinste Blaskapelle der Welt“: Regina Barthel und Felix Holzenkamp bilden das Duo „Viva la Musica“. Die beiden Künstler aus Bad Essen werden mit Saxophon und Akkordeon durch Werther ziehen – und das Publikum einbinden: „Wir suchen immer Praktikanten, auch in Werther!“, kündigt Regina Barthel vielsagend an.

Wegen des Aufbaus zum Erdbeerfest bittet die Werbegemeinschaft – auch Anwohner – darum, am kommenden Wochenende vorübergehend nicht in der Innenstadt zu parken. „Während des Fests soll es keinen Autoverkehr geben – einfach zum Schutz der Passanten, vor allem der Kinder“, erklärt Reiner Stodieck.

Ulrich Kullak geht noch einmal auf die Diskussion ein, warum das Erdbeerfest – zumindest in diesem Jahr – nur einen Tag umfassen wird: „Das ist eine Frage des Budgets unserer Mitglieder, es muss finanzierbar sein“, erklärt er. In größeren Kommunen wie Halle gebe es höhere Zuschüsse der Stadt, gibt Reiner Stodieck zu bedenken. „Wir sind aber mit Werthers Verwaltung im guten Gespräch; so hat die Stadt ja beispielsweise zum Christkindlmarkt viel Deko und Ähnliches beigesteuert“, erinnert Kullak. Oder wie es Stodieck ausdrückt: „Man hat den Eindruck, dass sich dazu seit der Kommunalwahl die Philosophie im Rathaus verändert hat.“

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