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Stadtradeln geht in Werther am 16. Mai in die dritte Runde – 68.000 Kilometer gilt es zu übertreffen

Der SV Häger gewinnt auf alle Fälle

Werther (WB/bec)

Zum dritten Mal tritt Werther beim „Stadtradeln“ mit in die Pedale. 68.000 Kilometer, die 22 Teams im Vorjahr gesammelt haben, gilt es zu toppen. Die Aktion startet am Sonntag, 16. Mai, und läuft bis Samstag, 5. Juni.

Bürgermeister Veith Lemmen und Klimaschutzbeauftragte Annika Nagai freuen sich, dass sich bereits 18 Wertheraner Teams angemeldet haben. Bis Sonntag dürfen es noch mehr werden. Foto: Margit Brand

„Jeder Kilometer zählt, besonders, wenn man ihn ansonsten mit dem Auto zurück gelegt hat“, ruft Bürgermeister Veith Lemmen alle zum Mitmachen auf, die in Werther wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Apropos Schule: Neu ist diesmal das „Schulradeln“, dass in NRW zum ersten Mal parallel zum Stadtradeln ausgerichtet wird. Das bedeutet: Schüler können mit jedem Kilometer doppelt punkten, indem sie im Anmeldeverfahren einfach ein zusätzliches Häkchen setzen und dann für die eigene Klasse mitstrampeln. Die aktivsten Klasse der Grund- sowie der weiterführenden Schulen bekommen 250 Euro als Belohnung.

Jede Menge Belohnungen

„Wir hoffen, so noch mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu locken, da sie so nicht mehr in direkter Konkurrenz zu den Erwachsenen stehen“, erklärt Klimaschutzmanagerin Annika Nagai, die den Wettbewerb im Rathaus koordiniert. Sie ist unter Tel. 05203/ 705-72 Ansprechpartnerin für alle Fragen oder auch die Offline-Unterlagen. Die meisten aber werden sich vermutlich unkompliziert über die Stadtradeln-App einloggen.

Dank finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse, der Volksbank, des Bankvereins und der Energieversorgung Werther (EWG) können die radelnden Wertheraner nicht nur überregional Lorbeeren ernten, indem das Klima-Bündnis sie am Ende womöglich als fahrradaktivste Kommune ehrt. Auch innerhalb Werthers gibt es attraktive Preise etwa für das radelaktivste Team (250 Euro Gutschein örtlicher Fahrradhandel oder Gastronomie nach Wahl) oder die fleißigsten Einzelteilnehmer (Gutschein 100 Euro und zweimal 50 Euro).

Sonderregel für Familien

Für Familien mit kleinen Kindern (maximal viertes Schuljahr) gelten Sonderregeln. Weil „Metermachen“ mit Mini-Rädern und -Fahrern schwierig ist, genügt es, am Ende mindestens 60 Kilometer auf dem Tacho zu haben und dafür zusätzlich ein Gruppenfoto mit einem Radelerlebnis von unterwegs einzuschicken. Ein 250 Euro-Gutschein für den Fahrradfachhandel wird verlost. Politiker sind als Vorbild gefragt – und die aktivste Fraktion darf hinterher 50 Euro in der Eisdiele ausgeben.

Und ganz am Ende profitiert auf alle Fälle der SV Häger. Er bekommt in diesem Jahr den Sonderzuschuss von einem Cent pro gefahrenem Kilometer. Das Geld, das alle Wertheraner beim Stadtradeln 2021 zusammenstrampeln, darf der Verein, der sich gerade ein neues Domizil baut, für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ausgeben.

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