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Bauausschuss Steinhagen vertagt Entscheidung über Wohnbebauung auf Ex-Bordell-Gelände

Die Pläne sind so nicht umsetzbar

Steinhagen

Über das Vorhaben, auf dem Gelände des früheren Bordells Steinhagener Landhaus, dem historischen Dreischlingen, Wohnbebauung zu errichten, ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Die Schweriner Straße läuft von der Osterfeldstraße gerade auf die heutige Holzwand des Ex-Bordell-Geländes zu. Anwohner und Politik können sich nicht vorstellen, dass hier der Verkehr für 40 neue Wohneinheiten herläuft.Die Planung sieht an einer Stichstraße (hellgrau) bis zu vier Mehrfamilien- und vier Doppelhäuser vor. Zwei Meter im Schnitt: Ein deutlicher Höhenunterschied ist zwischen dem Grundstück und der Schweriner Straße erkennbar. Foto: Annemarie Bluhm-WeinholdBüro itp

Über das Vorhaben, auf dem Gelände des früheren Bordells Steinhagener Landhaus, dem historischen Dreischlingen, Wohnbebauung zu errichten (WB vom 5. Mai), ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die Mitglieder des Bauausschusses entschieden am Donnerstagabend mit zehn Stimmen von SPD, Grünen, FDP und UWG/Die Partei eine Entscheidung des umstrittenen Projekts zu vertagen. Der Investor, die Immo Steinhagen GmbH und das Planungsbüro itp Hochbau GmbH Freiburg, sollten nun Fragen der Zuwegung abklären und Gutachten zur Verkehrsbelastung, zum Baum- und Artenschutz beibringen. Die CDU stimmte gegen ein Vertagung und hätte das Vorhaben am liebsten gleich abgelehnt. Klar ist aber: So wie geplant und von Architekt Armin Bleicher im Ausschuss vorgestellt, kann keinesfalls gebaut werden.

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