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Nach 16 Jahren Gesamtleitung und 42 Jahren in der Haller Wehr steht die Versetzung in die Ehrenabteilung für Wilhelm Köhne bevor

Ein Leben für die Feuerwehr

Halle

Nach insgesamt 42 Jahren in der Haller Feuerwehr und 16 Jahren als ihr Gesamtleiter weiß Wilhelm Köhne gut, was die ehrenamtliche Feuerwehr ausmacht. Zum Abschied von aktiver Funktion verrät er, auf was er besonders stolz ist.

Von Stefan Küppers

Wilhelm Köhne vor seinem Spind mit Helm und Einsatzkleidung: Nach mehr als 16 Jahren als Wehrführer und insgesamt 42 Jahren in der Haller Feuerwehr wird der bald 60-Jährige kommende Woche in die Ehrenabteilung versetzt. Wilhelm Köhne zeigt an der Fotowand im Feuerwehrgerätehaus auf einen Großbrand in einem Betrieb an der Talstraße in Künsebeck 1979. Er war schon dabei. An schreckliche Einsätze kann er sich weniger gut erinnern als an schöne kameradschaftliche Erlebnisse. Foto: Küppers

Die „Regierungszeit“ von Wilhelm Köhne ist fast genau so lang wie die von Kanzlerin Angela Merkel. Wenn der Leiter der Haller Feuerwehr kommende Woche Freitag den Führungsstab an seinen Nachfolger Christian Herden übergeben wird, ist Wilhelm Köhne genau 16 Jahre, sieben Monate und 20 Tage als Chef von rund 200 Haller Feuerwehrleuten (150 aktive) im Amt. Angefangen bei den Blauröcken hat Wilhelm Köhne, der noch in diesem Monat 60 Jahre alt wird, im Januar 1979. Da war er gerade mal 17. Auch wenn es damals völlig andere Zeiten waren, wird beim Blick zurück deutlich, was die Haller Feuerwehr in ihrem innersten Kern zusammenhält.

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