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19 Haller packen am Wochenende in Bad Münstereifel beim Aufräumen nach der Flut kräftig mit an

Eindrücke gehen den Helfern nahe

Halle/Bad Münstereifel

Etwas im Fernsehen zu verfolgen oder die Folgen einer Naturkatastrophe direkt vor Ort zu riechen, zu fühlen und in einer sehr persönlichen Dimension emotional mit zu erleben, das ist ein riesengroßer Unterschied. Das schildern Helfer, die am Wochenende von Halle aus in das zerstörte Bad Münstereifel gefahren sind, um zuzupacken und den Flutopfern in ihrer Not zu helfen. Müde und ein Stück auch seelisch erschöpft sind die 18 Männer und eine Frau am Sonntag wieder heimgekehrt.

Von Stefan Küppers

Die Zerstörungen in Bad Münstereifel haben die Helfer aus Halle bewegt. Es türmen sich Berge von Schutt. Bei den Hilfsketten hat sich auch die Polizei eingereiht. Der Ranger der Feuerwehr und die Mini-Bagger haben gute Dienste geleistet. Foto: Reimers Es ist harte Arbeit, die die Haller in den Häusern leisten. Foto:

Wie berichtet, hat sich rund um den Haller Ricardo Carotta eine private Gruppe zusammen gefunden, denen das Spenden von Geld, Kleidung und nützlichen Alltagsgegenständen für die Flutopfer nicht genug war. Da sich zwischen Halle und Bad Münstereifel bedingt durch alte Vereinskontakte so etwas wie eine kleine Katastrophen-Patenschaft entwickelt hat, war das Ziel der Hilfsaktion klar. Wie berichtet, sind in Halle auch bereits mehr als 22.000 Euro, unter anderem in den örtlichen Geschäften, für die Flutopfer in Bad Münstereifel gesammelt worden.

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