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Ausstellung zieht nun weiter ins Rathaus Werther: Geflüchtete zeigen Fotos und Texte

Eindrücke von der alten und der neuen Heimat

Werther

Erinnerungen an ihre alte Heimat mischen sich mit Eindrücken aus ihrer neuen Heimat in Werther: Geflüchtete haben Fotos und Texte erstellt, die jetzt auch im Rathaus Werther zu sehen sind.

Eines der Fotos der Ausstellung zeigt den "Gartenbogen" in den Felsreliefs von Tāq-e Bostān in der Provinz Kermanshah im Iran - Heimat eines nach Werther geflüchteten Mannes. Foto: Stadt Werther

Ihre alte Heimat haben sie wegen Krieg, politischer Verfolgung oder aus wirtschaftlicher Not verlassen müssen: Die rund 100 Geflüchteten aus Syrien, dem Iran, der Türkei und dem Irak, die heute in Werther leben, mussten vieles zurücklassen, um diesen Umständen zu entkommen.

Aus Fotos und Texten der geflüchteten Menschen über ihre alte und die jetzige neue Heimat hatte die Ökumenische Flüchtlingsinitiative Werther (ÖFI) im Februar eine Ausstellung konzipiert (wir berichteten). Seinerzeit zuerst im evangelischen Gemeindehaus, dann in der katholischen Kirche St. Michael – und jetzt gibt es eine Fortsetzung an einem weiteren Ort: Die Ausstellung „Verloren – Gewonnen“ kann ab sofort im Rathaus Werther besichtigt werden.

Auch Fotos von Menschen aus Werther werden gezeigt

Die unterschiedlichen Orte wurden gewählt, um die Ausstellung einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Bilder repräsentieren die Erfahrungen, vertraute und geliebte Orte zurücklassen zu müssen. Auch Fotos von Menschen aus Werther werden gezeigt, die im Laufe ihres Lebens Orte verloren und dafür neue Orte gefunden haben.

Insgesamt werden 13 Plakate ausgestellt. Dazu liegen eine Broschüre zur kostenlosen Mitnahme sowie ein Gästebuch aus. Die Ausstellung kann zunächst bis zum 15. Mai zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden: montags von 8.15 bis 12 Uhr, dienstags von 7.15 bis 16.30 Uhr, mittwochs von 8.15 bis 12 Uhr, donnerstags von 8.15 bis 18 Uhr und freitags von 8.15 bis 12 Uhr.

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