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Gütersloh

Aldi-Neubau startet in zwei Wochen

Gütersloh (rebo) - Das Gelände an der Brockhäger Straße, Ecke Haegestraße ist freigeräumt - in zwei Wochen werden die ersten Bagger anrollen, um auf dem Grundstück mit den Erdarbeiten für den Aldi-Neubau zu beginnen. Das hat am Mittwoch ein Sprecher von Aldi-Nord auf Nachfrage bestätigt.

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Drei bis vier Wochen sollen die vorbereitenden Arbeiten dauern. Anschließend würden die Fertigteile für das Gebäude geliefert. Sie seien jetzt noch in der Produktion. Nach der Errichtung der Außenhülle folge der Innenausbau. „Die Gewerke sollen nahtlos ineinandergreifen“, so der Sprecher. Die Eröffnung des neuen Aldi-Markts sei für das zweite Quartal des kommenden Jahres geplant. Dann soll der alte Standort auf der schräg gegenüberliegenden Seite der Brockhäger Straße aufgegeben werden. „Wir wollen den Wechsel möglichst übergangslos gestalten“, erklärt der Aldi-Sprecher, der für Immobilienangelegenheiten und Expansion verantwortlich ist.

Einwendungen gegen den Neubau

Gegen den Neubau auf dem rund 5400 Quadratmeter großen Gelände von ehemals Blumen Liemke hatte es – wie berichtet – zahlreiche Einwendungen unter anderem von Nachbarn gegeben: wegen des Verkehrs, wegen des Lärms, wegen mangelnder Verkehrssicherheit und aus Sorge, dass umliegende Grundstücke einen Wertverlust erleiden könnten. Es gab sogar eine Online-Petition gegen das Vorhaben. Im Februar hatte der Planungsausschuss mit den Stimmen von CDU und SPD trotzdem grünes Licht für den Neubau gegeben. Gegenstimmen gab es von Grünen, UWG und BfGT. Im Mai rückten die Bagger an und trugen die Gebäude auf dem Areal ab.

Stellplätze unter dem Markt

Der Neubau mit einer Nettoverkaufsfläche von rund 1395 Quadratmetern wird aufgeständert. Stellplätze werden unter dem Markt und auf dem Hof ausgewiesen. „Die aufgeständerte Filiale ist in Deutschland einzigartig“, betont der Sprecher von Aldi-Nord. Ähnliche Bauten seien bisher nur im Ausland realisiert worden. Der alte Markt an der Brockhäger Straße mit einer Größe von rund 620 Quadratmetern entspreche laut Immobilienbeauftragten nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Aldi-Filiale. Eine Erweiterung am alten Standort sei nicht möglich.

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