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Gütersloh

Aus 15 Ein- werden Zweifamilienhäuser

Gütersloh (din) - Für sieben Millionen Euro hat die Stadt Anfang des Jahres 20 Wohnhäuser an der Alsen- und Gutenbergstraße von einem privaten Eigentümer gekauft. Davon sind drei Häuser bereits an große Familien vermietet worden. 15 Häuser sollen nun zu Zweifamilienhäusern umgebaut werden.

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Der Umbau wird noch einige Zeit bis 2021 in Anspruch nehmen.

Ursprünglich sollten zwölf Häuser umgebaut werden. Wegen des Bedarfs und der Sorgen in der Nachbarschaft wegen einer Verschlechterung der Wohnqualität hat die Verwaltung die Zahl auf 15 heraufgesetzt.

Durchschnittlich 80.000 Euro pro Haus

Beschließen muss das noch der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Immobilienwesen am 20. August und der Rat am 4. September. Vorher kann der Umbau nicht beginnen. Das Gütersloher Architekturbüro Heye hat eine pauschale Kostenschätzung erstellt. Danach ist mit Umbaukosten von durchschnittlich 80.000 Euro je Haus zu rechnen – inklusive aller Nebenkosten. Ursprünglich war mit knapp 52.000 Euro gerechnet worden – ohne Nebenkosten. Jetzt werden 1,2 Millionen Euro für den Umbau veranschlagt, 300.000 Euro noch in diesem Jahr und 900.000 Euro für 2021.

Die zusätzlichen Mittel sollen an anderer Stelle eingespart werden. Der Umbau umfasst die Änderung der Eingangssituation, um je Haus zwei getrennte, abgeschlossene Wohnungen zu erhalten. Jede Wohneinheit bekommt ein Bad und eine Küche. Außerdem gehören Malerarbeiten, Wasser- und Heizleitungen, Reparaturen und Ausbesserungen auch bei den Außenanlagen zum Maßnahmenpaket. So müssten Stolperkanten und Totholz beseitigt werden.

85 Quadratmeter Wohnfläche

Insgesamt entstehen 30 Wohnungen mit jeweils etwa 85 Quadrater Wohnfläche. Fünf Häuser behalten eine Größe von etwa 180 Quadratmeter. Die Vermietung soll über die städtische Wohnraumvermittlung über dort gemeldete Wohnungssuchende erfolgen. Nach wir vor will die Stadt laut Vorlage für zwei Einfamilienhäuser Wohngruppen oder Wohnprojekte gewinnen oder eine Kindertagespflege. Verwaltet werden die Objekte von der Firma Bauart, die sich um die städtischen Wohnimmobilien kümmert.

Start im September

Ab September soll mit dem Umbau begonnen werden. Jeweils drei Häuser sollen Gewerkweise hintereinander fertiggestellt werden – die erste Hausgruppe möglicherweise noch in diesem Jahr, die anderen 2021. Über einen Zeitraum von 20 Jahren rechnet sich die Investition nach Aussage der Stadt durch den Rückfluss der Mieten.

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