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Gütersloh

Banker in Gütersloh raten zu Wertpapieren

Gütersloh (bit)

Die Commerzbank in Gütersloh will in diesem Jahr ihre Dividendenzahlungen wieder aufnehmen. Auch sonst hat sie gute Nachrichten im Gepäck.

Mit 2021 rundum zufrieden: Direktor Oliver Hofmann (Firmenkunden, links) und Frank Brüggemann (Privat- und Unternehmerkunden), Niederlassungsleiter Bielefeld/Gütersloh.

Gütersloh (bit) - Die Gütersloher Commerzbank verspricht als positiven Ausblick für 2022, Dividendenzahlungen wieder aufzunehmen. Im Geschäftsjahr 2021 hat sie eigenen Angaben zufolge einen Aktien- sowie Immobilienboom erlebt und meldet vor diesem Hintergrund ein starkes Wachstum.

Wertpapiersparpläne legen um 16,7 Prozent zu

Das Depotvolumen im Geschäftsbereich Kreis Gütersloh mit Paderborn und Hamm sei um 16,3 Prozent auf 767 Millionen Euro gestiegen. Wertpapiersparpläne hätten sogar um 16,7 Prozent zugelegt. 

Niederlassungsleiter Frank Brüggemann, der das Privatkundengeschäft verantwortet, hält diese Geldanlage besonders mit Blick auf die hohe Inflation dringend geboten. Als Begründung fügt er hinzu: „Wer sein Geld auf dem Girokonto unverzinst liegen lässt, verliert noch mehr Vermögen als bereits in den vergangenen Jahren.“

„Insgesamt erwies sich das Kreditgeschäft als robust“

Direktor Oliver Hofmann sieht das Firmenkundengeschäft 2021 zunächst von Engpässen bei den Lieferketten geprägt, meldet aber längst wieder in die Zukunft gerichtete Investitionen vorrangig in Betriebsmittel wie Maschinen oder Lagerhallen. 

Hofmann: „Bei Unternehmerkunden mit bis zu 15 Millionen Euro Jahresumsatz lag das Kreditvolumen in Gütersloh bei 228 Millionen Euro, bei den größeren Firmen bei 500 Millionen Euro. Insgesamt erwies sich das Kreditgeschäft als robust.“

„Die Firmen sind in der Mehrzahl gut durch die Corona-Krise gekommen“

Kreditausfälle habe es kaum gegeben, was laut Hofmann wiederum dafür spricht: „Die Firmen stehen auf solider Basis und sind in der Mehrzahl gut durch die Corona-Krise gekommen.“ 

Die Nutzung der Banking-App bewege sich im Allzeit-Hoch, was alltägliche Bankgeschäfte betreffe, die bei den Commerz-Banken deutschlandweit von mehr als 1,8 Millionen Kunden abrufbar sei. Für Brüggemann ist das Smartphone längst zur „Bank in der Tasche“ geworden.

Erste drei Beratungscenter starten mit telefonischer Beratung für 850.000 Kunden

Zusammen mit seinem Kollegen Hofmann kündigt er deutliche Fortschritte der Commerzbank auf dem Weg zur digitalen Beratungsbank für Deutschland an. Und zwar künftig mit 450 Filialen, zwölf Beratungscentern und den bereits vorhandenen digitalen Anwendungen. Gestartet seien die drei ersten Beratungscenter mit einer telefonischen Beratung für 850.000 Kunden.

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