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Gütersloh: Sparkasse schließt ihre Foyers künftig bis 5.30 Uhr morgens ab

Bargeldstopp ab Mitternacht

Gütersloh (WB). Die nächtlichen Angriffe auf Geldautomaten halten Polizei, Banken und Versicherungen seit mehreren Monaten in Atem. Die Sparkasse Gütersloh-Rietberg hat daher beschlossen, sowohl ihre Kunden als auch ihre Selbstbedienungsgeräte besser zu schützen.

Die Sparkasse Gütersloh-Rietberg schließt Foyers künftig von Mitternacht bis 5.30 Uhr ab, um ihre Automaten vor Sprengattacken zu schützen. Foto: dpa

Beginnend in der Nacht zu Dienstag, 5. September, werden zukünftig alle Foyers und Selbstbedienungsbereiche in der Zeit von 0 bis 5.30 Uhr geschlossen. Vorstandsmitglied Kay Klingsieck: »Wir reagieren damit auf die Vielzahl der Geldautomatensprengungen , gerade auch hier in Nordrehin-Westfalen.«

Die nächtliche Schließung gelte für alle sieben Wochentage. Schilder an den Eingängen weisen die Kunden auf diese Maßnahme, die bereits bei vielen Kreditinstituten praktiziert wird, hin. »Wir haben in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Polizei und Sicherheitsexperten massiv in die Sicherheit und die Stabilität der stark frequentierten SB-Geräte investiert«, teilt Klingsieck mit. Zu den Maßnahmen gehörten auch, die Zugangszeiten zu den Foyers einzuschränken: Betroffen sei der Zeitraum, in dem nur wenige Verfügungen durch Kunden registriert werden. Gleichzeitig hätten in der Vergangenheit in dieser Zeit die meisten Attacken auf die Geldautomaten stattgefunden.

»Die Folgen einer Automatensprengung sind verheerend und reichen von zerstörten Foyers, über Filialen, in denen auf Dauer kein Geschäftsbetrieb möglich ist, bis zum komplett einsturzgefährdeten Gebäude. Befinden sich über den Tatorten noch Wohnungen, kommt schnell Gefahr für Leib und Leben Unbeteiligter hinzu«, sagt Kay Klingsieck. Dieser Schritt sei daher nur konsequent.

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