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Woche der kleinen Künste vom 27. bis 31. August ist musikalisch breit aufgestellt

Blues, Folk, Ska und jede Menge Spaß

Gütersloh (WB). »Wir sind wieder auf die Suche nach musikalischen Trüffeln gegangen«, sagt Hans-Hermann Strandt, Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz. Ein Blick auf das Programm für die Woche der kleinen Künste Ende August beweist: Sie sind auch fündig geworden.

Stefan Lind

Stellen das Programm vor: (von links) Iris Stallein, Volker Kathöfer, Benjamin Bobe, Hans-Hermann Strandt, Uli Twelker und Reinhard Beckord von der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz. Foto: Stefan Lind

Fünf Abende, zehn Gruppen, Gastronomie dazu, stets freier Eintritt – mit diesem Konzept ist die Kulturgemeinschaft im Jahr 2000 zum ersten Mal angetreten. Diesmal ist also die 19. Auflage mitzuerleben, vom 27. bis 31. August. Der Erfolg gibt den Veranstaltern recht, »wir bewegen uns mit unserer Auswahl abseits der Töne, die man jeden Tag im Radio hört«, betont Hans-Hermann Strandt. Mehr als 80 Sponsoren (zusammen mit »Freitag18«) und ein 30-köpfiges Team von Ehrenamtlichen sorgen an fünf Abenden für einen heißen »Summer in the City«.

Es lohnt sich, auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen, denn die Herrschaften vom Vorbereitungsteam wissen sehr genau, was sie tun. Gleich am Montag gibt es Soul, R’n’B und Pop mit Marvin Brooks aus Berlin (er hat ghanaische Wurzeln und ja, seine Eltern haben ihn nach Marvin Gaye benannt). Später am Abend sorgt die Brass Band Berlin für eine bunte Mischung aus Musik und Comedy, von Richard Wagner bis Benny Goodman. Und stilistisch ähnlich bunt sind die Folgeabende.

Am Dienstag steht zunächst Folkmusik aus Skandinavien auf dem Programm. Sängerin Helene Blum und Geiger Harald Haugaard aus Dänemark kommen samt Band. Anschließend geht es ins Großbritannien der 60er Jahre mit »Ricky Cool & The In Crowd«, die fröhlich Rock’n’Roll, Rhythm & Blues, Swing, Jazz und Ska mischen. Bluesrock verspricht die Hamburger Sängerin Jessy Martens am Mittwoch, gefolgt vom achtköpfigen »New Cool Collective« aus den Niederlanden, einer der angesagtesten Jazzgruppen, die das Nachbarland derzeit zu bieten hat.

Zum Abschluss ohne Tische und Stühle

Musik auf ungewöhnlichen In­strumenten ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Woche der kleinen Künste. Diesmal stellt Sona Jobartheh am Donnerstag die Kora vor, eine 21-saitige afrikanische Stegharfe. Die Multi-Instrumentalistin ist in London geboren und aufgewachsen, ihre Wurzeln liegen aber in Gambia. Weltmusik ist an diesem Abend angesagt, denn anschließend geht es von Westafrika in die Karibik. Aus Kuba stammt Olvido Ruiz, ihre Begleitband mit dem schönen Namen »Bahama Soul Club« allerdings aus Braunschweig – was nichts daran ändert, dass alle zusammen eine lässige Mischung aus Soul, Jazz, Funk, Bossa Nova, Afro und Salsa ankündigen.

Am Freitag wird es keine Tische und Stühle auf dem Dreiecksplatz geben, denn dann soll die Party richtig abgehen, zunächst mit den »Nutty Boys« aus Freiburg, die Ska im Stile der Specials oder der frühen »Madness«-Jungs drauf haben, anschließend kommt die »Meute«, eine immens erfolgreiche Marching Band, die Techno-Hits mit der Hand spielt. Mehr Infos gibt es unter www.dreiecksplatz-gt.de .

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