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Gütersloh

Burger King entsteht an der B 61

Gütersloh (gl) - Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat das ehemalige Druckereigelände zu einer baureifen Fläche entwickelt. Jetzt startet der Bau für das laut Mitteilung deutschlandweit einmalige Burger-King-Restaurant. Höhepunkt seien die zwei Drive-in-Spuren sowie die besondere Bauweise.

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Das ehemalige Druckereigelände an der Bundesstraße 61 hat Hagedorn zu einer baureifen Fläche entwickelt. Im Sommer soll dort ein Burger-King-Restaurant eröffnen.

„In Gütersloh entsteht deutschlandweit das erste Burger-King-Restaurant seiner Art“, heißt es in der Mitteilung weiter. Eine andere Bauweise und ein neuer Markenauftritt machten das geplante Schnellrestaurant an der Berliner Straße 242 in Gütersloh zu einem Musterstandort. Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist Eigentümerin der Liegenschaft und hat sie zu einer baureifen Fläche entwickelt.

Symbolischer Spatenstich

Bei einem symbolischen Spatenstich feierten die Beteiligten coronakonform den anstehenden Baustart. „Städtebaulich ist die Platzierung des Burger-King-Restaurants an dieser Stelle eine stimmige Nutzung an Hauptverkehrsachsen. Wir freuen uns sehr, den Güterslohern dieses gastronomische Angebot zu ermöglichen und bedanken uns beim Bauamt Gütersloh sowie bei unserem Projektnachbarn, der Firma Meesenburg, für die kooperative Zusammenarbeit“, sagt Rick Mädel, Geschäftsführer der Hagedorn Revital GmbH.

7100 Quadratmeter misst das ehemalige Druckereigrundstück des insolventen Bürogroßhändlers Brüggershemke und Reinkemeier. Nach dem Rückbau der Bestandsgebäude sowie der vollständigen Sanierung der Fläche durch die Hagedorn Gruppe fällt nun der Startschuss für die Nachnutzung. Auf etwa 400 Quadratmetern entsteht ein Burger-King-Restaurant, das architektonisch klar aufgebaut ist. Pavillon nennt man die gestreckte, flache Bauweise ohne Schnörkel und Versprünge. Eine große transparente Lobby soll Helligkeit bringen. Im lichtdurchfluteten Innenbereich soll es 80 Sitzplätze geben und einen Platz zum Spielen für Kinder. Zum Außenbereich gehören 50 Sitzplätze und ein Spielplatz. Erst im Januar war der neue Markenauftritt von Burger King vorgestellt worden, der die Authentizität der Produkte in den Mittelpunkt rücken soll.

In Gütersloh findet er erstmals in Deutschland in einem Neubau seine Anwendung. Ein neues Logo sowie eine moderne Inneneinrichtung in naturbelassenen Farben sind Teil des Konzepts. Sogenannte Self-Order-Terminals bieten darüber hinaus digitale Bestellmöglichkeiten. „Eine technische Besonderheit wird auch die digitale Ausstattung des Drive-ins sein, die den Gästen eine noch bessere Übersicht über das Menü bietet und den Bestellvorgang noch komfortabler macht“, sagt Burger-King-Pressesprecher Daniel Polte.

Zwei Drive-in-Spuren

Ein weiteres Highlight dabei seien die zwei Drive-in-Spuren. Somit könnten künftig Gäste mit zwei Fahrzeugen gleichzeitig bedient werden. „Das ist eine Premiere für uns, und wir sind froh, unseren Gästen damit einen noch besseren Service bieten zu können“, sagt Alexander Ksionski-Gierse, Head of Construction bei Burger King Deutschland.

Im Juni oder Juli dieses Jahres soll das Gütersloher Burger-King-Restaurant zum ersten Mal öffnen. Abhängig ist das von den Witterungsverhältnissen. „Kommt es noch mal zu einem Wintereinbruch, kann sich der Eröffnungstermin verschieben“, sagt Alexander Ksionski-Gierse, Head of Construction bei Burger King Deutschland. Seit der Insolvenz des Büro-Großhändlers ist die Hagedorn Unternehmensgruppe in Besitz der Grundstücke und hat sie für die Nachnutzung vorbereitet.

Um dabei Ressourcen zu schonen, hat Hagedorn das aus dem Rückbau gewonnene Material direkt vor Ort analysiert und recycelt, sodass es für den Wiederaufbau verwendet werden kann. Im Sinne der Nachhaltigkeit handele die Gütersloher Unternehmensgruppe auch, weil auf einer zuvor brachliegenden Fläche frisches Bauland entstehe und somit eine Neuflächenversiegelung vermieden werde, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

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