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Gütersloh: Um die neunte Auflage von »Anno 1280« wurde lange gezittert

Die Ritter können kommen

Gütersloh (WB). Die Bierkrüge sind neu. Die Fahnen sind neu. Die Straßenritter sind neu. Für die neunte Auflage des Mittelalterfestes »Anno 1280« muss die neue Gesellschaft »Anno Events« kräftig investieren. Denn die bisherigen Veranstalter wollen das Werbematerial behalten.

Stephan Rechlin

Der Tisch ist gedeckt, die Ritter können kommen. Der kleine Knappe auf unserem Foto gehört zu dem Tross reisender Heerlager, die seit neun Jahren regelmäßig am Mittelalterfest »Anno 1280« in Gütersloh teilnehmen. Foto: Carsten Borgmeier

Im Vergleichsverfahren vor dem Landgericht Bielefeld lehnten es Dominik Klima und Frank Brune von Noa Entertainment Events & More ab, Krüge, Fahnen und Ritter rauszurücken. Prozessgegner Norbert Morkes seufzt einmal tief durch und lässt es damit gut sein: »Für sie dürfte es höchstens Erinnerungswert haben. Einsetzen dürfen sie es nach dem vor Gericht erzielten Vergleich sowieso nicht mehr.«

Allein diese Aussicht versetzen Organisatorin Katrin Christiansen und Initiator Norbert Morkes in Feierlaune: »Anno 1280 bleibt auf dem Hof Kruse. Das ist eine frohe Kunde.« Diesmal heißt es übrigens »Rittgergut« Kruse, denn Hofbesitzer Bernhard Kruse ist im vergangenen Jahr feierlich zum Ritter geschlagen worden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 20. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Wochenendausgabe Gütersloh.

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