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Neue Geschäftsstelle des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh eröffnet

Eine Augenweide ohne Prunk

Gütersloh (WB). Mit einem Tag der offenen Tür ist am Freitag die neue Geschäftsstelle des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh und der Landwirtschaftlichen Buchstelle BSB GmbH feierlich eröffnet worden. Der Neubau an der Herzebrocker Straße 17 war in nur zehn Monaten fertiggestellt worden.

Hannah Bollmann

Feierten am Freitag die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle (von links): Wilhelm Fiegenbaum, Arnold Weßling, Andreas Westermeyer, Wilhelm Brüggemeier, Verena Paul-Hambrink, Rainer Buschsieweke und Winfried Meier zu Wickern am Wappenstein am Eingang. Foto: Hannah Bollmann

Der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh, Andreas Westermeyer, lobte die kurze Bauzeit und freut sich auf die Arbeit im neuen Gebäude: »Wir wollten einen Zweckbau, kein Prunkgebäude. Trotzdem ist unser Neubau eine Augenweide geworden.« Das Gebäude mit Staffel- und Kellergeschoss wird den rund 40 Beschäftigten des Landwirtschaftsverbandes etwa 1300 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung stellen.

Wappenstein symbolisiert Zusammenführung

Am 26. Juni hatte bereits der erste Arbeitstag im neuen Gebäude stattgefunden. »Es war und ist aber noch das ein oder andere zu tun, deswegen wollten wir mit der Eröffnung noch warten«, erklärte Westermeyer. Die zentrale Lage des Gebäudes sei kein Zufall: Man habe sich extra für das ehemalige Hallenbad-Gelände entschieden. »Nun sind wir sichtbar in der Stadt«, freut sich Westermeyer.

Gut sichtbar ist auch der große Wappenstein vor der Tür des Gebäudes, der von Andreas Westermeyer und Thomas Sterthoff enthüllt wurde. Der Stein zeigt auf der einen Seite das Städtewappen von Halle, auf der anderen das von Rheda-Wiedenbrück.

Die beiden Städte waren vorher Standorte des Kreisverbandes, deswegen solle der Stein auch die Zusammenführung der beiden ehemaligen Geschäftsstellen symbolisieren, erklärt Westermeyer. »Ursprünglich war der 1,60 Meter hohe Stein an der alten Landwirtschaftsschule in Halle zu sehen«, verrät er weiter. Die Bildhauerei Hoburg habe den 100 Jahre alten Stein restauriert und das Rheda-Wiedenbrücker Wappen ergänzt.

Viele Landwirtschaftler zu Besuch

Nach dem offiziellen Festakt mit vielen Besuchern konnte das neue Gebäude im Rahmen eines Tags der offenen Tür besichtigt werden. Westermeyer erklärt: »Wir wollen unseren Gästen einen Einblick in die Landwirtschaft gewähren.« Trotz schlechten Wetters hatten sich viele Gäste im Hinterhof des Gebäudes versammelt.

»Wir hätten nicht erwartet, dass sich so viele Leute nicht vom Regen abschrecken ließen«, freut sich Alexander Knufinke vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband. Er betreute gemeinsam mit anderen Mitgliedern das »Infomobil« des Landwirtschaftsverbandes. Dort konnten sich Besucher spielerisch und in schriftlicher Form zum Thema Landwirtschaft informieren. »Es wäre schön gewesen, wenn uns mehr Nicht-Landwirtschaftler besucht hätten«, so Knufinke.

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