1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Guetersloh
  6. >
  7. Elternbeiträge werden im März erhoben

  8. >

Gütersloh

Elternbeiträge werden im März erhoben

Gütersloh (gl) - In Folge des eingeschränkten Pandemiebetriebs in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und der Offenen Ganztagsschule (OGS) hat die Stadt auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Monat Januar verzichtet. Sie verzichtet auch auf die Erhebung für den Monat Februar.

Anonymous User

Gemeinsam spielen in der Kindertagesstätte: Im Rahmen der Corona-Betreuungsverordnungen wurde für die Monate Januar und Februar auf die Erhebung von Elternbeiträgen verzichtet. Foto:

Eine so genannte Spitzabrechnung werde es nicht geben, kündigt die Verwaltung jetzt an. Ab März werden Elternbeiträge für Kita, Kindertagespflege und OGS wieder in voller Höhe erhoben. Das gilt auch für die Abrechnung der Mittagsverpflegung für die Kindertageseinrichtungen in städtischer Trägerschaft.

„Unverzichtbar für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

Für den OGS-Bereich werden die Verpflegungsentgelte wie bisher durch die jeweiligen OGS-Träger spitz – das heißt: so wie genutzt – abgerechnet. Die Stadt Gütersloh zieht die noch offenen Elternbeiträge zum 15. April ein. „Die professionelle und hochwertige Betreuung unsere Kinder in Tageseinrichtungen, der Kindertagespflege und im Offenen Ganztag unsere Grundschulen ist unverzichtbar für die frühe Förderung und Bildung wie auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das wurde uns wohl niemals deutlicher und bewusster als in den vergangenen Wochen und Monaten“, sagt Henning Matthes, als Dezernent bei der Stadt zuständig für Kitas und Schulen.

Die schrittweisen Öffnungen stellten alle vor große Herausforderungen. Diese seien nur durch den engagierten Einsatz aller Mitarbeitenden zu bewältigen – sowohl in städtischen als auch kirchlichen und freien Einrichtungen. Dafür bedanke er sich ausdrücklich, so Matthes.

Stadt rechnet nicht mehr mit einer Rückmeldung der Landesregierung

Mit den Corona-Betreuungsverordnungen vom 22. Februar und 15. März seien die Angebote zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen und im Rahmen des offenen Ganztags im Hinblick auf eine stufenweise Öffnung der Kitas und Schulen geregelt worden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Auf die Erhebung der Elternbeiträge für Februar sei zunächst verzichtet worden, da noch nicht klar war, ob das Land zumindest einen Teil der entfallenden Elternbeiträge erstatten würde. Seitens der Landesregierung NRW sei nach wie vor keine Entscheidung zur Beteiligung an den Elternbeiträgen im Februar erfolgt. Die Stadt rechne auch nicht mehr damit.

Eingeschränkter Regelbetrieb läuft seit dem 22. Februar

Seit dem 22. Februar finde die Betreuung im eingeschränkten Regelbetrieb statt. Alle Kinder seien laut Landesministerium ausdrücklich eingeladen, die Betreuung zu nutzen, und die Eltern machten rege davon Gebrauch. Die Zeiten in den Einrichtungen könnten nach den aktuellen Regelungen um bis zu zehn Stunden reduziert werden, um eine Betreuung in festen Gruppen zu ermöglichen.

Allerdings würde in den wenigsten Einrichtungen die vollen zehn Stunden gekürzt. Im Bereich der Kindertagespflege gebe es keine Einschränkungen der Betreuungszeiten.

Die teilweise Reduzierung des Betreuungsumfangs in den Kitas dient der Verminderung des Ansteckungsrisikos und damit der Sicherheit der Kinder. Dafür ist das gesamte Personal in den Kitas im Einsatz. Die Betreuung in festen Gruppen dient auch dazu, dass im Fall einer Ansteckung die Zahl der von Quarantäne-Maßnahmen betroffenen Kinder überschaubar bleibt und nicht gleich ganze Einrichtungen schließen müssen.

Im Offenen Ganztag werden Ansteckungsrisiken minimiert

Im Bereich der Grundschulen ist der Unterricht in Form eines Wechsels zwischen Präsenz- und Distanzunterricht wieder aufgenommen worden. Angebote des Offenen Ganztags werden von Schulstandort zu Standort unterschiedlich erbracht, da auch die Wechselmodelle je nach Schule abweichen können. Auch im Bereich der OGS wird durch die aktuelle Betreuung in festen Gruppen sichergestellt, dass Ansteckungsrisiken vermieden werden und notwendige Quarantäne-Maßnahmen auf kleine Gruppen beschränkt bleiben.

Alle Betreuungskräfte sind nach wie vor voll im Einsatz. Das Personal musste teilweise aufgestockt werden, um die Betreuung und das Einhalten der Hygienemaßnahmen sicherstellen zu können.

Startseite