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Gütersloh

“Falsches Signal für den Ortsteil“

Gütersloh (gl) - In diesen Tagen soll der Bezirksdienst der Polizei für Blankenhagen, Isselhorst, Niehorst, Hollen und Ebbesloh in Isselhorst untergebracht werden - und zwar im Volksbank-Gebäude an der Haller Straße 147. Diese Veränderung wird nicht ausschließlich positiv aufgenommen.

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Noch im vergangenen Jahr war der Polizei-Bezirksdienst für den Norden Güterslohs in Blankenhagen untergebracht. Jetzt erfolgt der Umzug nach Isselhorst. Das kritisiert die CDU. Foto:

Damit verlassen Polizeioberkommissarin Jennifer Wennemann und Polizeihauptkommissar Mark Poggengerd den bisherigen Standort in Blankenhagen (diese Zeitung berichtete).

Großes Verständnis für die Sorgen der Blankenhagener

„Die CDU hat in ihrer letzten Fraktionssitzung intensiv über den Umzug gesprochen und wir sehen ihn als falsches Signal für den Ortsteil“, schreibt jetzt Heiner Kollmeyer, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, in einer Mitteilung. „Wir haben großes Verständnis für die Sorgen der Menschen in Blankenhagen und für ihre Unzufriedenheit darüber, dass die Polizeiwache umzieht“, so Kollmeyer.

„Es ist wieder ein Stück Infrastruktur mehr, das den Blankenhagenern weggenommen wird“, sagt Hermann Birkenhake, der als Ratsherr für den Ortsteil Blankenhagen zuständig ist. „Viele Menschen im Stadtteil haben sowieso schon das Gefühl, abgehängt zu sein. Und nun zieht auch noch die Polizei weg.“

CDU will alle Möglichkeiten abklopfen

Dementsprechend ist die CDU auf der Suche nach Alternativen. „Wir werden im nächsten Hauptausschuss eine Anfrage stellen, ob wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden sind, neue Räumlichkeiten für die Polizei in Blankenhagen zu finden“, sagt Heiner Kollmeyer.

Außerdem wollen die Christdemokraten wissen, ob der Bezirksdienst einen zusätzlichen Standort in Blankenhagen beziehen könne, der zeitweise besetzt sei. „Wir denken da beispielsweise an das neue Bürgerzentrum in der Jakobuskirche. Uns ist wichtig, dass die beiden Polizeibeamten, die vor Ort hohes Ansehen genießen, für die Menschen in diesem Stadtteil als feste Ansprechpartner erhalten bleiben“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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