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Fahrbahn wurde Mittwochfrüh gereinigt – Sportwagenfahrer leicht verletzt

Ferrari kracht in Whiskey-Transporter: Getränkte Erde wird abgetragen

Bielefeld/Rheda-Wiedenbrück (WB). Aufräumarbeiten eines kuriosen Unfalls von Dienstagabend haben am Mittwochmorgen für Stau auf der A2 bei Gütersloh gesorgt. Nachdem einem Ferrari bei voller Fahrt der Reifen geplatzt und er mit einem mit Whiskey beladenen Lkw kollidiert war, wurde Mittwochfrüh die Fahrbahn gereinigt.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Aktuell sind die Fahrstreifen wieder frei. Zuvor hatten die Reinigungsarbeiten am Mittwochmorgen zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Oelde in Fahrtrichtung Dortmund für mehrere Kilometer Stau gesorgt, nachdem am Abend zuvor der Unfall passiert war.

Gegen 19 Uhr ereignete sich der Unfall auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Oelde. Dabei wurde der 48-jährige Sortwagenfahrer aus Bad Salzuflen leicht verletzt. Sein 15-jähriger Sohn, der auf dem Beifahrersitz saß, blieb unverletzt. Der Ferrari wurde erheblich beschädigt.

Der 48-Jährige befuhr mit dem Sportwagen den linken Fahrstreifen, als plötzlich der hintere, rechte Reifen platzte. Deshalb verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte mehrfach mit der Mittelschutzplanke und schleuderte danach gegen einen rumänischen Sattelzug, welcher auf dem rechten Fahrstreifen fuhr.

Whiskey läuft in Graben

Durch den Zusammenstoß kippte der 40-Tonner, beladen mit amerikanischem Whiskey, auf die rechte Fahrzeugseite, rutschte über die Fahrbahn und kam auf der rechtsseitigen Schutzplanke zum Stillstand. Der 60-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Durch den Unfall verlor der Transporter die Ladung amerikanischen Whiskeys, der in einen Graben auslief, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Deshalb wurde die Erde an der Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Oelde bis zum Mittwochmittag mit einem Bagger abgetragen.

.Für die Dauer der Unfallaufnahme und die mehrstündigen Bergungsarbeiten einschließlich Fahrbahnreinigung mussten zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf 5 Kilometern Länge. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

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