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Gütersloh

Fröhliches Fest auf dem Isselhorster Kirchplatz

Gütersloh (jed)

Bis auf den Wochenmarkt hat es im Gütersloher Stadtteil Isselhorst lange keine Veranstaltungen gegeben. Am Samstag wurde gefeiert.

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Gütersloh (jed) - Wiederbelebung gelungen: Ins Kirchspiel Isselhorst ist pulsierendes Leben zurückgekehrt. Was der Dorf- und Heimatverein anpackt, hat traditionell Hand und Fuß. Unter Beweis gestellt wurde das wieder einmal am Samstag. Nach dem gut 18 Monate dauernden Stillstand des gesellschaftlichen und des Vereinslebens küssten die Verantwortlichen die Bewohner des Kirchspiels in einer achtstündigen Aktion gleichsam wieder wach.

40 Tonnen Sand für Strandoase

„Isselhorst alive“ (Isselhorst lebt wieder) war das vom Dorf- und Heimatverein federführend organisierte und von Vereinen wie dem Posaunenchor, dem Shanty-Chor Luttermöwen und dem Turnverein maßgeblich mitgestaltete Programm überschrieben. Von 15 bis 23 Uhr herrschte auf dem Kirchplatz das pure Leben – abgegrenzt und unter Einhaltung der 3G-Regel.Beliebt bei den Jüngsten: Geschicklichkeit und Treffsicherheit waren beim Fasswerfen gefragt.

Das Bühnenprogramm bestritten der Posaunenchor, der Turnverein, die Luttermöwen und das GTown-Rock Orchestra. Die Organisatoren hatten den Vorplatz vor dem Gotteshaus mit 40 Tonnen Sand in eine Strandoase verwandelt. Hüpfburg, Torwandschießen, Glücksrad, Fasswerfen, Fahrrad-Parcours, Cocktailbar, Getränke- und Verpflegungsstände komplettierten das Angebot und machten den Kirchplatz zum Treffpunkt für das Kirchspiel. 

Mit der Resonanz von zu Spitzenzeiten wohl mehr als 1000 Besuchern auf dem Platz zeigte sich das Orga-Team zufrieden. Dazu gehörten Henner Schröder, Vorsitzender des Dorf- und Heimatvereins, Felix Krull von der Werbegemeinschaft sowie Tina und Andreas Kämpf. Tina Kämpf: „Ich bin überwältigt von dem, was hier den ganzen Tag über los ist. Der Zuspruch zeigt, wie sehr die Menschen sich danach sehnen, wieder rauszukommen und zwanglos mit Freunden, Bekannten, Nachbarn Zeit zu verbringen.“

Von Bürgern für Bürger 

Trotz des großen Erfolgs wird die Wiederbelebung schon aus finanziellen Gründen vermutlich eine einmalige Angelegenheit bleiben. Geboren wurde die Idee des Fests „von Bürgern für Bürger“, so der Untertitel, im Juli im Rahmen des auch von Bürgermeister Norbert Morkes (BfGT) online besuchten Bürgerklöns. Der Verwaltungschef stellte den Isselhorstern, wie den Bewohnern anderer Ortsteile auch, finanzielle Mittel der Stadt für das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf in Aussicht. Binnen zwei Monaten wurde daraufhin die Veranstaltung aus dem Boden gestampft. 

„Als wir vor acht Wochen angefangen haben, wussten wir noch nicht, was uns heute erwarten würde. Zum Glück haben die Isselhorster Vereine ganz toll mitgezogen“, bedankte sich Henner Schröder bei allen Mitwirkenden an den Ständen und dem vielköpfigen Team im Hintergrund.

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