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Miele investiert 53 Millionen Euro am Standort Gütersloh

Großprojekte auf der Zielgeraden

Gütersloh (WB). Das Herz der Weltfirma Miele schlägt in Gütersloh stärker denn je: Zwei große Bauprojekte im Bereich der Logistik bewegen sich am Hauptstandort dem Abschluss zu. Während das erweiterte Warenverteilzentrum (WVZ) bereits in Betrieb ist, hat im Zentralen Ersatzteillager (ZEL) der Innenausbau begonnen.

Carsten Borgmeier

Der Innenausbau hat begonnen: Dr. Jörg Heimsoth, Dr. Stefan Schwinning und Hans-Martin Bräkling (von links) werfen im neuen Zentralen Ersatzteillager (ZEL) der Firma Miele einen Blick auf den Baufortschritt. Anfang 2017 soll es in Betrieb gehen. Foto: Carsten Borgmeier

Mit der beachtlichen Investitionssumme von insgesamt 53 Millionen Euro kann der Hausgerätehersteller wohl kaum ein deutlicheres Bekenntnis zu Gütersloh abgeben.

Wird in Tokio eine Miele-Waschmaschine bestellt oder in Kapstadt ein Staubsauger, benötigen Kundendiensttechniker in München, Paderborn oder Kopenhagen ein bestimmtes Ersatzteil – sämtliche Vorgänge dieser Art laufen künftig am Gütersloher Hauptsitz zusammen und sollen über ein modernisiertes Planungs- und Steuerungssystem schneller als zuvor bearbeitet werden.

Innerhalb von 24 Stunden erreichen jetzt nach Unternehmensangaben Miele-Geräte ihre Kunden in Deutschland, global sollen die Produkte in durchschnittlich fünf Tagen am Ziel sein.

Dass Gütersloh nun als Logistik-Drehscheibe die zentrale Rolle bei Miele spiele, liege auch an der guten Autobahnanbindung durch A 2 und A 33 sowie an der vorhandenen Infrastruktur am Standort, erläuterte der 56 Jahre alte Chef-Logistiker Dr. Stefan Schwinning am Dienstag bei einem Ortstermin.

Mehr lesen Sie in der Gütersloher Mittwochsausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

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