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Gütersloh

Grundschule Heidewald wird erweitert

Gütersloh (gl) - Da wächst ein ganzes Gebäude heran: Baukran und Ausschachtungen signalisieren, dass es vorangeht beim Ausbau der Grundschule Heidewald. Damit ist die Stadt Gütersloh in ein umfassendes Schulerweiterungs- und Sanierungsprogramm eingestiegen.

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Alles im Zeitplan: Baustellenbegehung mit (v. l.) Stadtbaurätin Nina Herrling, Bildungsbeigeordnetem Henning Matthes, Julia Kumakov und Andreas von Boehn vom technischen Gebäudemanagement der Stadt Gütersloh, Schulleiterin Miriam Henze und Architektin Birgit Melisch. Foto:

Es soll nach und nach alle Gütersloher Grundschulen umfassen. Während der Ausbau der meisten anderen Schulen in Modulbauweise erfolgen soll, erfolgt der Ausbau der Grundschule Heidewald in Massivbauweise. Denn zum einen waren dort die Planungen schon fortgeschritten. Zum anderen wurde bei der Konzeption in enger Abstimmung mit der Schule ein Pflege- und Therapiebereich für körperlich-motorisch eingeschränkte Schüler berücksichtigt, denn die Grundschule Heidewald ist Schwerpunktschule der Stadt Gütersloh für diesen Bereich. In Clustern organisierte Unterrichtsbereiche und ein multifunktional nutzbarer Speiseraum sind weitere Elemente des Neubaus.

Insgesamt zehn Millionen Euro sind – inklusive Einrichtung – für das Projekt veranschlagt. Davon entfällt ein Drittel auf Sanierungsmaßnahmen im Bestandsbau, die ebenfalls zum Projekt gehören. Gebaut und saniert wird nach Plänen des Gütersloher Architekturbüros Melisch. Chefin Birgit Melisch erläuterte bei einem Baustellenbesuch mit Andreas von Boehn und Julia Kumakov (Technisches Gebäudemanagement der Stadt Gütersloh) Stadtbaurätin Nina Herrling und Henning Matthes, Beigeordneter für den Bereich Bildung, den Stand der Bauarbeiten, die im Zeitplan liegen. Im Sommer 2022 soll der Ausbau fertig sein.

Für die Bauprojekte in Modulbauweise sind die Ausschreibungen veröffentlicht. Die Modulbauweise wurde laut Mitteilung der Stadt gewählt, nicht zuletzt um eine solide, aber auch zügige Fertigstellung für alle 17 Grundschulen zu ermöglichen. Stadtbaurätin Nina Herrling gehe davon aus, dass im Sommer die Vertragsverhandlungen mit den Bietern stattfinden. Die Modulbauten sind in Holzbauweise geplant. Offen ist derzeit, wie sich die drastisch gestiegen Preise für Bauholz auswirken.

Ein „Sonderfall“ ist der Grundschulstandort Neißeweg: Dort beschloss der Rat in seiner Sitzung vom 30. April mehrheitlich einen Ausbau mit dem Umbau von Teilen des Gebäudebestands der auslaufenden Freiherr-vom-Stein-Realschule und einem Neubau.

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