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Gütersloh

Gütersloh: Viel Arbeit für die Feuerwehr am Freitagabend

Gütersloh (ei)

Viel Arbeit für die Feuerwehr in Gütersloh am Freitagabend. Während die Einsatzkräfte noch mit dem Löschen eines Kaminbrands beschäftigt waren, ereignete sich ein schwerer Unfall.

Der Kaminbrand konnte schnell gelöscht werden. Gebäudeschaden entstand durch den Brand ersten Ermittlungen zufolge nicht. Bild: Eickhoff

Gütersloh (ei) - Viel Arbeit hat es am Freitagabend für die Gütersloher Feuerwehr gegeben: Die Kräfte der Berufsfeuerwehr wurden zu einem Kaminbrand an der Neuenkirchener Straße gerufen, die ehrenamtlichen Kräfte aus Gütersloh und Spexard zu einem schweren Unfall auf dem Stadtring Sundern.

Kaminbrand an der Neuenkirchener Straße

Gegen 19 Uhr war die Feuerwehr nach Angaben von Dienstgruppenleiter Thomas Köhler vom Bewohner des Hauses an der Neuenkirchener Straße über den Kaminbrand informiert worden. Nach ersten Informationen soll es beim Anzünden eines mit Holz betriebenen Ofens zu der Flammenbildung in dem Abluftkanal gekommen sein. Als die Feuerwehrleute an dem Eckhaus Neuenkirchener Straße/ Schalückstraße in Gütersloh eintrafen, sahen sie eine starke Qualm-Entwicklung aus dem Schornstein. Die Drehleiter wurde auf der Schalückstraße aufgebaut, die Neuenkirchener Straße halbseitig gesperrt. „Bei ersten Reinigungsarbeiten mit dem Kehrwerkzeug schlugen dann meterhohe Flammen aus dem Kamin“, berichtete Köhler weiter. Die Feuerwehrleute warteten dann auf den Fachmann, der die Reinigungsarbeiten fortführte. Nach rund 90 Minuten konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken. Gebäudeschaden entstand durch den Brand ersten Ermittlungen zufolge nicht.

Schwerer Unfall am Stadtring Sundern

Während der Löscharbeiten kam es dann gegen 19.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf dem Stadtring Sundern. Der 23-jährige Fahrer eines Renaults Clio war auf dem Stadtring zwischen Auf der Haar und Verler Straße unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache in der langgezogenen Linkskurve kurz vor dem Bahnübergang nach rechts von der Fahrbahn geriet und mit dem Kleinwagen gegen einen Baum fuhr. Beim Notruf bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh wurde berichtet, der Fahrer sei eingeklemmt. Da die Kräfte der Berufsfeuerwehr noch bei dem Kaminbrand gebunden waren, wurden die Löschzüge Gütersloh und Spexard alarmiert. Lukas Paschköwitz vom Führungsdienst der Feuerwehr brach sofort den Brandeinsatz ab und eilte zu dem wenige hundert Meter entfernten Verkehrsunfall. Den Mitarbeitern des Rettungsdienstes gelang es, dem im Fußbereich leicht eingeklemmten Autofahrer ohne weitere technische Hilfe zu befreien. Er wurde nach der ersten notärztlichen Versorgung mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte sperrten den Stadtring für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett. Der Renault war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

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