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Gütersloh

Gütersloher Autohäuser können Unterstützung leisten

Gütersloh (rebo)

Aktuell werden Sachspenden für die Ukraine gesammelt. Dringend gesucht werden abgelaufene Verbandskästen und Medikamente.

Ein Anhänger voller Hilfsgüter für die Ukraine: (v. l.) die beiden Organisatorinnen der Hilfsaktion Olga Leven und Oksana Sydorchuk mit Baliy Fedir und Kipen Volodymyr, den Fahrern der ukrainischen Spedition, die den Transport ins Dorf Pidhaitsy am vergangenen Samstag übernommen haben.

Gütersloh (rebo) - In der vergangenen Woche hat Oksana Sydorchuk um Sachspenden für ihre Landsleute in der umkämpften Ukraine gebeten. Bereits am Samstag konnte ein Lastwagen, vollgepackt mit Hilfsgütern, in Richtung ukrainische Grenze starten.

Fahrer bringen Sachspenden in Richtung ukrainische Grenze

Dort sollen die Spenden an Familien weitergegeben werden, die entweder auf der Flucht sind oder in ihren Wohnorten ausharren, um sie zu verteidigen. In das Dorf Pidhaitsy im Westen der Ukraine wurden die Hilfsgüter gebracht. 

Die Fahrer Baliy Fedir und Kipen Volodymyr der ukrainischen Spedition Tigres LL fuhren mit der roten Scania-Zugmaschine samt Auflieger nach Pidhaitsy. Dort war der Gemeinderat zuvor von Oksana Sydorchuk und ihrer Mitstreiterin Olga Leven darüber informiert worden, dass Sachspenden auf dem Weg seien.

Vor allem Medikamente und Verbandsmaterial sind wilkommen

Beladen war der Anhänger am Samstag unter anderem mit Matratzen, Schlafsäcken, Isomatten und warmen Decken. Medikamente und Verbandsmaterial gehörten ebenso zu der rund sieben Tonnen schweren Ladung wie Babynahrung und Hygieneartikel, Taschenlampen nebst Batterien, Kerzen, haltbare Nahrungsmittel, Bettwäsche, Handtücher sowie Kleidung für Kinder und Erwachsene. 

Oksana Sydorchuk und Olga Leven, die bei ihrem Engagement von der Verler Firma S2 Immobilienprojekt unterstützt werden, nehmen weiterhin Spenden für die Ukraine entgegen. Vor allem Medikamente und Verbandsmaterial seien noch willkommen, sagen die beiden gebürtigen Ukrainerinnen.

Autohäuser werden um abgelaufene Verbandskästen gebeten

Ihre erwachsenen Kinder und ihre Eltern sowie Freunde leben noch in der Ukraine. Die Frauen stehen in dauerhaftem Kontakt zu ihren Angehörigen. Oksana Sydorchuk und Olga Leven wenden sich noch einmal an Autohäuser in der Region und bitten, abgelaufene Verbandskästen zur Verfügung zu stellen. 

Wer medizinisches Material, Lebensmittel oder weitere Hilfsgüter spenden will, kann sich an Oksana Sydorchuk wenden. Sie ist unter 01511/8341146 und per E-Mail an oksana1978sydorchuk@gmail.com zu erreichen.

Auch Helme und Schutzkleidung gesucht

Sie sucht zudem weiterhin Firmen, die den Menschen, die sich der russischen Armee entgegenstellen, Helme und Schutzkleidung zur Verfügung stellen.

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