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Gütersloh

Klinikum Gütersloh bestätigt Corona-Ausbruch

Gütersloh (gl) - Zwölf Patienten auf zwei Stationen und fünf Beschäftigte des Klinikums Gütersloh haben sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Das teilte das Klinikum am Montagnachmittag mit. Am Wochenende war bereits ein Besuchsverbot bis zum 10. Januar erlassen worden - zunächst als Vorsichtsmaßnahme.

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Zwölf Patienten auf zwei Stationen und fünf Beschäftigte des Klinikums Gütersloh sind positiv gestestet worden.

Der Ausbruch war am Freitag festgestellt worden. „Unser Krisenstab versucht derzeit gemeinsam mit unseren internen sowie einer externen Krankenhaushygienefachkraft, die Ursache nachzuvollziehen“, teilte der Kaufmännische Direktor Andreas Tyzak mit. Wegen der insgesamt hohen Inzidenzen in der Gesamtbevölkerung gestalte sich die konkrete Nachverfolgung schwierig.

„Aktuell müssen wir aufgrund der sehr hohen Inzidenz in der Gesamtbevölkerung erkennen, dass wir trotz aller Schutzmaßnahmen ein solches Ausbruchsgeschehen nicht vollständig verhindern können“, erklärte Professor Gero Massenkeil, Chefarzt der Inneren Medizin II, in der Mitteilung. „Wir werden vorrangig zu klären haben, ob es sich um einen externen oder internen Eintrag handelt, um konkrete Verbesserungen in unseren Abläufen herstellen zu können.“

„Unser Personal trägt schon seit Monaten im direkten Patientenkontakt Mund-Nase-Schutz oder FFP2-Maske“, berichtete Geschäftsführerin Maud Beste.

Vor dem Ausbruch hatten am Freitag 19 Covid-19-Patienten im Haus gelegen. Am Montag wurden 32 Patienten betreut. Das Klinikum habe bereits am Freitag die betroffenen Stationen isoliert und eine Aufnahme von neuen Patienten auf diese Stationen gestoppt, heißt es. Alle Patienten und Mitarbeitenden auf den beiden Stationen seien mit Schnelltesten und PCR-Tests abgestrichen worden. „Sobald die erste Analyse abgeschlossen ist, werden wir uns bemühen, zumindest eine Station wieder zur Aufnahme freizugeben. Den meisten durch den Ausbruch betroffenen Patienten geht es derzeit den Umständen entsprechend gut. Sie zeigen wenig spezifische Corona-Erkrankungssymptome“, berichtete Gero Massenkeil.

Das Klinikum werde weiter seinem Versorgungsauftrag für die Menschen im Kreis Gütersloh nachkommen. „Wir dürfen in dieser Zeit nicht die Nicht-Corona-Patienten außer Acht lassen, die mit ihren Erkrankungen, insbesondere in Notfällen, jederzeit das Recht haben, unser Haus aufzusuchen“, wies Maud Beste auf einen aktuell schwierigen Spagat hin.

Bisher sind laut Mitteilung im Klinikum insgesamt 234 Covid-19 Patienten behandelt worden. „Seit Anfang November haben wir täglich im Durchschnitt 20 bis 25 Patienten im Haus versorgt, in Spitzenzeiten auch knapp über 30“, so Tyzak.

Zuletzt hatte es Anfang November einen Corona-Ausbruch im Haus 7 des LWL-Klinikums gegeben, im Zentrum für Altersmedizin. Damals waren elf Infektionen bei Patienten und Pflegekräften berichtet worden.

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